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	<title>Junghunde Archive - MenschHund!-Hundeschule</title>
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	<description>Training für jeden Hund</description>
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		<title>Hundetalk &#8211; Warten in der Hundeschule</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariane]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Nov 2025 19:08:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Hundetraining]]></category>
		<category><![CDATA[Impulskontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Junghunde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hundetalk - heute geht es um das Warten können, wenn andere Hunde arbeiten. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mensch-hund-lernen.de/hundetalk-warten-in-der-hundeschule/">Hundetalk &#8211; Warten in der Hundeschule</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mensch-hund-lernen.de">MenschHund!-Hundeschule</a>.</p>
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									<p>Im 7. Hundekongress sind im Hundetalk viele Fragen offen geblieben. Deshalb werde ich diese zusammen mit anderen SpeakerInnen für euch beantworten. Die Antworten findest du einerseits im Podcast von Ariane Ullrich. Zum Anderen hier nochmal kurz schriftliche zusammengefasst. Ist deine Frage noch nicht dabei gewesen? Dann reich sie gern ein an ariane@mensch-hund-lernen.de</p><p><strong>Den Podcast &#8222;MenschHund! Gedankenblitze auf der Hunderunde&#8220; findest du z.B. bei <a style="background-color: #efefef;" href="https://open.spotify.com/show/3f6R2xOSPCTG0X67GpxIIS" target="_blank" rel="noopener">Spotify</a> </strong></p>								</div>
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									<p><strong>Die heutige Frage: </strong></p><p><em>&#8222;Ich mache einmal im Monat einen Hundespaziergang mit meinen 2 Hunden mit, bei dem auch verschiedene Aufgaben erledigt werden müssen. Wenn meine Hund nicht dran sind und warten müssen, beginnen sie mit steigender Intensität zu winseln oder zu bellen.</em></p><p><em>Warum machen sie das und was kann ich dagegen tun?&#8220;</em></p>								</div>
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									<p><strong>Warum machen Sie das?</strong></p><ol><li>Weil das Verhalten vermutlich unbewusst verstärkt worden ist. Das geschieht ganz unbewusst und automatisch, wenn man nur zuckt. Wenn man das Gesicht verzieht, weil es einem in der Gruppe peinlich ist. Oder natürlich, weil man dem Hund Aufmerksamkeit gibt, indem man ihn anzischt oder anmeckert.</li><li>Weil das Verhalten bewusst verstärkt wurde. Wenn man dem Hund Leckerchen gibt, wenn er ruhig ist, während man eigentlich zuhören und aufpassen will, verstärkt man oft eine Verhaltenskette. Der Hund winselt, man wartet bis er ruhig ist und gibt das Leckerchen. Der Hund lernt, dass er winselt, damit du wieder auf ihn achtest, damit er dann ruhig sein und und du ihn belohnst. Hunde sind sehr clever.</li><li>Weil sie in großer Erwartungshaltung sind. Sie wissen, dass gleich etwas Schönes geschieht. Du bist vielleicht auch etwas nervös und die Gesamtunruhe steigt an. Sie kompensieren es mit Vokalisieren, denn das entstresst etwas. Sie schaffen es ohne Bewältigungsstrategie wie Winseln oder Bellen nicht, sich ruhig zu verhalten. Oftmals merken Hunde es nicht mal selbst, dass sie winseln. Meist sollen sie sitzen oder liegen, was enorme Selbstregulation fordert und vor allem bei aktiven Hunden eine schwere Aufgabe ist.</li><li>In den meisten Fällen ist es eine Mischung aus allem plus dem steigenden Frust von Mensch und Hund, der alles verschlimmert.</li></ol>								</div>
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									<p><strong>Was kannst du tun?</strong></p><p>Verhaltensketten durchbrechen und Gewohnheit verändern sind hier die wichtigsten Zielstellungen. Das gilt für die des Hundes genauso wie für deine eigenen.</p><p>Akut in der jeweiligen Situation ist <strong>Management</strong> das Beste. Dein Ziel ist hier zu verhindern, dass ein unerwünschtes Verhalten sich festigt, aber deine Konzentration liegt in der Situation auf dem, was ihr gerade tut und nicht auf ruhigem Warten. Wenn ruhiges Warten nicht funktioniert, muss es einzeln trainiert werden. Deshalb muss in der akuten Situation vor allem unerwünschtes Verhalten vermieden werden</p><p><strong>Diese Managementmöglichkeiten gibt es:</strong></p><ol><li>Gib deinem Hund BEVOR er beginnt zu winseln etwas zum Kauen, was die Zeit überbrückt bis es losgeht. Entweder kaut er selbständig daran und kann so seine Erregung etwas abbauen oder du hältst es für ihn fest. Wichtig ist, dass es etwas ist, an dem wr wirklich solange kauen kann bis es weitergeht, also kein schnell schluckbares Leckerchen.</li><li>Für andere Hunde reicht es, wenn ihr euch bewegt. Bewegung kann ihm helfen, seine Erregung etwas abzubauen. Wenn die anderen arbeiten und ihr geht auf und ab, hat er was zu tun und muss nicht winseln. Ab und zu kann man stehenbleiben und kurze Ruhesequenzen einbauen, aber immer nur solange, dass er nicht wieder von selbst beginnt.</li><li>Wieder anderen Hunde kann es helfen, sie hochzunehmen (wenn es gewichtsmäßig passt) oder sich zu ihnen zu hocken und sie zu streicheln. Auch das kann helfen, den Stress im Zaum zu halten und gemeinsam zu warten.</li></ol>								</div>
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									<p><strong>So trainierst du Warten mit deinem Hund</strong></p><p>Übe das Warten in aufregenden Situationen unabhängig von der Akutsituation. Es gibt mehrere Möglichkeiten, was und wie du üben kannst. Zwei stelle ich dir kurz vor:</p><ol><li><strong>Bau ein Ritual auf, welches dein Hund mit der Wartesituation verknüpfen kann.</strong></li></ol><p>Eine bestimmte Position, das Stehen mit dem Fuß auf der Leine, eine bestimmte Decke/Handtuch oder andere Anzeichen helfen euch dabei. Trainiere dieses Ritual im Tagesverlauf.</p><p>Bau immer wieder kleine Wartesequenzen in den Tagesverlauf mit ein. Achte darauf, dass du sie immer dort und einbaust, wie dein Hund sie schaffen kann.</p><p>Du kannst z. B. nach der ersten halben Stunde Spaziergang eine Wartesequenz einbauen. Bau dein Ritual auf (Handtuch hinlegen oder Fuß auf die Leine o.ä.) und stell dich neben deinen Hund. Er hat eine festgelegte Leinenreichweite, in der er sich aufhalten kann.</p><p>Nimm dein Handy heraus oder schau einfach entspannt in der Weltgeschichte herum. Die Phase sollte so lange sein, dass dein Hund mitbekommt, dass er wartet und es auch schafft.</p><p>Dehne über Tage oder Wochen die Zeit aus, die ihr so wartet auf bis zu 10 Minuten.</p><p>Gehört dein Hund zu denen, die auch ohne Ablenkung nicht warten können und sofort zu jammern anfangen, ist Möglichkeit Nummer 2 vermutlich hilfreicher:</p><ol start="2"><li><strong>Bau das Warten als Verhalten auf Signal auf:</strong></li></ol><p>Dein Hund lernt ein Verhalten, welches er immer länger und bei immer größerer Ablenkung ausführen soll. Wähle dafür ein Verhalten, in dem dein Hund in eine entspannte Körperhaltung kommt. Möglich ist beispielsweise Liegen auf der Seite oder Platz mit Kopfablage.</p><p>Trainiere das Verhalten wie jedes andere Verhalten auf Signal auch. Frag es unter steigender Ablenkung ab bis du es auch in der Hundegruppe und der Wartesituation nutzen kannst. Beim Aufbau der Dauer wird dein Hund, der in einer entspannten Haltung liegt, auch immer mehr entspannen.</p>								</div>
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									<p>Es gibt natürlich noch etliche andere Möglichkeiten, das Warten zu lernen. Grundsätzlich gilt gerade bei Hunden, die immer schnell alles sofort wollen, das sie im normalen Miteinander auch lernen sollten, dass Warten und ruhiges Liegen meist viel erfolgreicher ist. Bei der Zubereitung der Mahlzeiten, beim Anziehen der Menschen bevor es rausgeht, beim Abendessen der Menschen und wo immer sich Situationen ergeben, in denen der Hund nicht gefragt ist und Entspannung hilfreich ist.</p><p>Eine Ruhedecke mit einer kurzen Trainingsanleitung findest du übrigens bei mir im Shop: <a href="https://www.hundwerkszeug.de/die-blaue-decke.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.hundwerkszeug.de/die-blaue-decke.html</a></p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://www.mensch-hund-lernen.de/hundetalk-warten-in-der-hundeschule/">Hundetalk &#8211; Warten in der Hundeschule</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mensch-hund-lernen.de">MenschHund!-Hundeschule</a>.</p>
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		<title>So lernt dein Hund abzuwarten bis es losgeht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariane]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2025 11:45:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Aufregung äußert sich oft in Quietschen, Bellen, Nerven. Alle sind genervt oder Frust kommt auf. Was du tun kannst, damit dein Hund lernt, mit seiner Aufregung umzugehen, liest du hier.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mensch-hund-lernen.de/so-lernt-dein-hund-abzuwarten/">So lernt dein Hund abzuwarten bis es losgeht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mensch-hund-lernen.de">MenschHund!-Hundeschule</a>.</p>
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									<p>Viele Welpen- und Junghundbesitzer kennen das:</p><p>Man will in Ruhe das Futter vorbereiten, aber dem Zwerg geht es nicht schnell genug.</p><p>Oder man muss sich die Schuhe anziehen, um rauszugehen und der Zwerg kann nicht abwarten.</p><p>Bellen, Herumrasen, Nölen, Quieken oder sogar Zwicken sind das Resultat der Aufregung, die den kleinen Hund erfasst hat. Voller Vorfreude, Erwartung und fehlender Impulskontrolle hat er sich nicht im Griff.</p><h3><strong>Schimpfen ist oft die erste (nicht erfolgreiche) Reaktion</strong></h3><p>Eine der ersten intuitiven Handlungen, die Hundebesitzende dann oft zeigen, ist Ärger und Schimpfen. Verständlich, denn man möchte das Verhalten rasch unterbrechen. Die Nachbarn könnten sich gestört fühlen, es geht an die eigenen Nerven und Frust steigt bei allen Beteiligten.</p><p>Also wird geschimpft. Hat man einen sehr sensiblen Hund kann es anfangs dazu führen, dass er erschrocken ist und tatsächlich aufhört zu fiepsen. Die freudige Erwartung hat sich gerade in Angst und Schreck vor dem Menschen geändert. Allerdings ändert sich die Gesamtsituation nicht und die meisten Hunde sind resilient genug, um sich wieder über das Kommende zu freuen, inklusive dazugehöriger Lautäußerungen.</p><p>Wird jetzt weiter gemeckert, geschimpft oder sogar die Schnauze zugehalten, kommt zur freudigen Erwartung jetzt noch Angst und damit steigender Stress hinzu. Das bewirkt über kurz oder lang, dass der kleine Hund noch unruhiger wird. Er weiß nicht, wofür er bestraft wird, denn in der Regel kann er Strafe nicht mit seiner Erregung verbinden. Unangenehmes wird mit zuvor gezeigtem Verhalten nur dann verknüpft, wenn es dem Bestraften bewusst ist.</p><p>Quietschen vor Erregung ist den Hunden meist nicht bewusst und daher nicht als Ursache für die Strafe erkennbar. Der Hund versteht also nicht, warum es Stress mit dem Menschen gibt, obwohl er sich doch eigentlich nur auf Kommendes freut. Aber die Erregung aufgrund der Erwartung plus die Sorge vor Ärger mit dem Menschen potenziert sich.</p>								</div>
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									<h3>Ein Teufelskreis, den der Klügere durchbrechen muss.</h3><p>Hunde müssen Impulskontrolle lernen und sie müssen in individuellen Situationen lernen, wie sie diese im Sinne des Menschen meistern können. Ist das gerade nicht zu machen, muss gemanaged werden.</p><p>Was übrigens nicht funktioniert, ist es, abzuwarten bis der Hund ruhig ist und dann als Belohnung weiterzumachen. Ruhig sein ist kein Verhalten, was der Hund in diesem Moment schafft oder versteht. Er ist ja aufgeregt und diese Aufregung muss irgendwohin. In den meisten Fällen erhält man mit dieser Methode einen Hund, der massiv bellt, dann 2 Sekunden ruhig ist, sein Leckerchen bekommt und wieder bellt.</p><p>Deshalb ist es wichtig, sich ein konkretes Verhalten auszudenken und mit dem ersten kleinen Schritt zu beginnen, dass der Hund bei dieser Erregung schaffen kann. Einen Vorschlag bekommst du jetzt:</p>								</div>
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									<h3><strong>So trainierst du deinen Hund, beim Futter zubereiten abzuwarten</strong></h3><p>Fressen ist für Hunde überlebenswichtig. Da kann die Vorfreude schonmal überschießen und in aufgeregtem Gebell resultieren. Damit der Hund lernt, in Ruhe zu warten und die Sicherheit zu bekommen, dass er auf jeden Fall sein Futter bekommt, muss bringt man ihm bei, wie man in Ruhe wartet.</p><ul><li style="list-style-type: none;"><ul><li>Leg dir einen Teil des Futters in Form von kleinen Stücken bereit.</li><li>Schon mit dem Holen des Napfes als Start der Zubereitung, legst du mehrere Leckerchen auf eine Decke, die ca. 2m vom Zubereitungsort entfernt liegt.</li><li>Holt sich dein Hund die Leckerchen, fliegen zu Beginn sofort weitere Leckerchen auf die Decke.</li><li>Bei jeder einzelnen Handlung wie Dose öffnen, Löffel holen, oder Tüte aufschneiden, fliegen Leckerchen auf die Decke. Anfangs sekündlich und unbedingt mehrere, damit dein Hund danach sucht</li><li>Nach und nach wird dein Hund von selbst zur Decke gehen bzw. schauen, ob er eines übersehen hat. Ab sofort fliegt dann ein Leckerchen auf die Decke, wenn er mindestens eine Pfote, besser noch die Nase auf der Decke hat.</li><li>Jetzt kannst du ihn auch hinschicken, bevor du ein Leckerchen hinwirfst.</li><li>Die Zeit auf der Decke wird ausgedehnt und von Mahlzeit zu Mahlzeit wird dein Hund länger gespannt warten für seine Zwischendurchleckerchen bis er es bald schafft, die gesamte Zubereitungszeit auf der Decke zu warten.</li></ul></li></ul>								</div>
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									<h3><strong>So managest du</strong></h3><p>Manchmal dauert die Zubereitung so lang und der kleine Hund ist zu aufgeregt oder andere Dinge verhindern, dass man üben kann. Dann muss gemanaged werden. Das heißt, dass die Situation so geregelt wird, dass der Hund keine Chance hat, nerven zu müssen.</p><p>Man kann mit dem Hund rausgehen, während der Partner das Futter zubereitet. Man kann dem Hund einen Schnüffelteppich oder etwas zum Knabbern geben während zubereitet wird.</p><p>Und man kann beides zusammenführen. Zum Beispiel, indem der Hund nicht dabei ist, während Futter gemacht wird. Ist das Futter fertig, darf der Hund rein und wird trainiert, auf der Decke zu bleiben. Schüssel steht also auf der Anrichte. Man nimmt immer ein Bröckchen aus der Schüssel und bringt es zur Decke, bis der Hund selbst auf der Decke bleiben kann.</p><p>Dann löst man auf und stellt den Napf zum Fressen runter. So muss der Zwerg nur kurz aushalten, wird gleichzeitig so trainiert, wie er es schaffen kann und lernt dazu.</p>								</div>
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									<h3><strong>So trainierst du deinen Hund beim Anziehen abzuwarten</strong></h3><p>Rausgehen ist oftmals ebenso aufregend, weil es das Highlight des Tages ist. Deshalb können gerade junge Hunde es kaum aushalten, wie lange wir uns anziehen müssen.</p><p>Auch hier hilft es, wenn der Hund für ein definiertes Verhalten kleinschrittig belohnt wird.</p><ul><li>Binde ihn in deiner Nähe an, so dass er nicht groß herumwuseln kann</li><li>Bei jeder deiner Bewegungen, also anfangs auch sekündlich, fliegt Futter zwischen seine Beine oder in die Schnüffelmatte vor dem Hund</li><li>Wiederhole das so oft bis dein Hund auf das nächste Leckerchen wartet statt aufs Rausgehen. Je kleinschrittiger du arbeitest, desto schneller kannst du die Zeit ausdehnen bis dein Hund die ganze Zeit warten kann</li><li>Wenn du losgehst, wirf mehrere Leckerchen vor die geöffnete Tür, damit er nicht rausstürmt.</li><li>Sobald er draußen ist, wirf wieder einige Leckerchen auf den Boden, damit er die Nase nach unten nimmt statt loszustürmen.</li><li>Selbst die ersten Schritte kannst du als Leckerchenstrecke bewältigen. Nach und nach werden die Abstände größer und dein Hund schafft es immer besser, mit seiner Erregung umzugehen</li></ul>								</div>
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									<h3><strong>So managest du</strong></h3><p>Wenn aus irgendeinem Grund Training mal nicht möglich sein sollte, dann achte darauf, dass dein Hund nicht dabei ist, wenn du dich gehfertig machst. Er kann in einem anderen Zimmer den Schnüffelteppich absuchen oder ein Öhrchen kauen. Oder du ziehst deine Sachen erst draußen an, während dein Hund schon herumschnüffeln darf.</p><h3>Vermeide Druck und Stress in Erregungssituationen, denn das steigert selbige nur.</h3><p>Es ist erfolgreicher, die Situationen so zu gestalten, dass dein Hund sich beruhigen kann und lernt, sich unter Kontrolle zu bekommen. Das funktioniert nicht mit Strafe, wie wir von uns selbst auch kennen. Wenn wir wahnsinnig aufgeregt sind, muss diese Aufregung irgendwohin. Es muss mit ihr umgegangen werden und sie kann nicht einfach unterdrückt werden. Wenn wir das verstehen, können wir auch unseren Hunden viel besser helfen und zeigen ihnen so, dass wir vertrauenswürdige, sichere Partner sind, an denen man sich orientieren kann und bei denen man Sicherheit findet.</p><p>Das ist die Grundlage einer guten und erfolgreichen Bindung zwischen Mensch und Hund. Also überwinde deinen Ärger und arbeite mit deinem Hund!</p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://www.mensch-hund-lernen.de/so-lernt-dein-hund-abzuwarten/">So lernt dein Hund abzuwarten bis es losgeht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mensch-hund-lernen.de">MenschHund!-Hundeschule</a>.</p>
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