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	<title>Training Archive - MenschHund!-Hundeschule</title>
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		<title>Hundetalk &#8211; Warten in der Hundeschule</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariane]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Nov 2025 19:08:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Hundetraining]]></category>
		<category><![CDATA[Impulskontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Junghunde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hundetalk - heute geht es um das Warten können, wenn andere Hunde arbeiten. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mensch-hund-lernen.de/hundetalk-warten-in-der-hundeschule/">Hundetalk &#8211; Warten in der Hundeschule</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mensch-hund-lernen.de">MenschHund!-Hundeschule</a>.</p>
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									<p>Im 7. Hundekongress sind im Hundetalk viele Fragen offen geblieben. Deshalb werde ich diese zusammen mit anderen SpeakerInnen für euch beantworten. Die Antworten findest du einerseits im Podcast von Ariane Ullrich. Zum Anderen hier nochmal kurz schriftliche zusammengefasst. Ist deine Frage noch nicht dabei gewesen? Dann reich sie gern ein an ariane@mensch-hund-lernen.de</p><p><strong>Den Podcast &#8222;MenschHund! Gedankenblitze auf der Hunderunde&#8220; findest du z.B. bei <a style="background-color: #efefef;" href="https://open.spotify.com/show/3f6R2xOSPCTG0X67GpxIIS" target="_blank" rel="noopener">Spotify</a> </strong></p>								</div>
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									<p><strong>Die heutige Frage: </strong></p><p><em>&#8222;Ich mache einmal im Monat einen Hundespaziergang mit meinen 2 Hunden mit, bei dem auch verschiedene Aufgaben erledigt werden müssen. Wenn meine Hund nicht dran sind und warten müssen, beginnen sie mit steigender Intensität zu winseln oder zu bellen.</em></p><p><em>Warum machen sie das und was kann ich dagegen tun?&#8220;</em></p>								</div>
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									<p><strong>Warum machen Sie das?</strong></p><ol><li>Weil das Verhalten vermutlich unbewusst verstärkt worden ist. Das geschieht ganz unbewusst und automatisch, wenn man nur zuckt. Wenn man das Gesicht verzieht, weil es einem in der Gruppe peinlich ist. Oder natürlich, weil man dem Hund Aufmerksamkeit gibt, indem man ihn anzischt oder anmeckert.</li><li>Weil das Verhalten bewusst verstärkt wurde. Wenn man dem Hund Leckerchen gibt, wenn er ruhig ist, während man eigentlich zuhören und aufpassen will, verstärkt man oft eine Verhaltenskette. Der Hund winselt, man wartet bis er ruhig ist und gibt das Leckerchen. Der Hund lernt, dass er winselt, damit du wieder auf ihn achtest, damit er dann ruhig sein und und du ihn belohnst. Hunde sind sehr clever.</li><li>Weil sie in großer Erwartungshaltung sind. Sie wissen, dass gleich etwas Schönes geschieht. Du bist vielleicht auch etwas nervös und die Gesamtunruhe steigt an. Sie kompensieren es mit Vokalisieren, denn das entstresst etwas. Sie schaffen es ohne Bewältigungsstrategie wie Winseln oder Bellen nicht, sich ruhig zu verhalten. Oftmals merken Hunde es nicht mal selbst, dass sie winseln. Meist sollen sie sitzen oder liegen, was enorme Selbstregulation fordert und vor allem bei aktiven Hunden eine schwere Aufgabe ist.</li><li>In den meisten Fällen ist es eine Mischung aus allem plus dem steigenden Frust von Mensch und Hund, der alles verschlimmert.</li></ol>								</div>
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									<p><strong>Was kannst du tun?</strong></p><p>Verhaltensketten durchbrechen und Gewohnheit verändern sind hier die wichtigsten Zielstellungen. Das gilt für die des Hundes genauso wie für deine eigenen.</p><p>Akut in der jeweiligen Situation ist <strong>Management</strong> das Beste. Dein Ziel ist hier zu verhindern, dass ein unerwünschtes Verhalten sich festigt, aber deine Konzentration liegt in der Situation auf dem, was ihr gerade tut und nicht auf ruhigem Warten. Wenn ruhiges Warten nicht funktioniert, muss es einzeln trainiert werden. Deshalb muss in der akuten Situation vor allem unerwünschtes Verhalten vermieden werden</p><p><strong>Diese Managementmöglichkeiten gibt es:</strong></p><ol><li>Gib deinem Hund BEVOR er beginnt zu winseln etwas zum Kauen, was die Zeit überbrückt bis es losgeht. Entweder kaut er selbständig daran und kann so seine Erregung etwas abbauen oder du hältst es für ihn fest. Wichtig ist, dass es etwas ist, an dem wr wirklich solange kauen kann bis es weitergeht, also kein schnell schluckbares Leckerchen.</li><li>Für andere Hunde reicht es, wenn ihr euch bewegt. Bewegung kann ihm helfen, seine Erregung etwas abzubauen. Wenn die anderen arbeiten und ihr geht auf und ab, hat er was zu tun und muss nicht winseln. Ab und zu kann man stehenbleiben und kurze Ruhesequenzen einbauen, aber immer nur solange, dass er nicht wieder von selbst beginnt.</li><li>Wieder anderen Hunde kann es helfen, sie hochzunehmen (wenn es gewichtsmäßig passt) oder sich zu ihnen zu hocken und sie zu streicheln. Auch das kann helfen, den Stress im Zaum zu halten und gemeinsam zu warten.</li></ol>								</div>
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									<p><strong>So trainierst du Warten mit deinem Hund</strong></p><p>Übe das Warten in aufregenden Situationen unabhängig von der Akutsituation. Es gibt mehrere Möglichkeiten, was und wie du üben kannst. Zwei stelle ich dir kurz vor:</p><ol><li><strong>Bau ein Ritual auf, welches dein Hund mit der Wartesituation verknüpfen kann.</strong></li></ol><p>Eine bestimmte Position, das Stehen mit dem Fuß auf der Leine, eine bestimmte Decke/Handtuch oder andere Anzeichen helfen euch dabei. Trainiere dieses Ritual im Tagesverlauf.</p><p>Bau immer wieder kleine Wartesequenzen in den Tagesverlauf mit ein. Achte darauf, dass du sie immer dort und einbaust, wie dein Hund sie schaffen kann.</p><p>Du kannst z. B. nach der ersten halben Stunde Spaziergang eine Wartesequenz einbauen. Bau dein Ritual auf (Handtuch hinlegen oder Fuß auf die Leine o.ä.) und stell dich neben deinen Hund. Er hat eine festgelegte Leinenreichweite, in der er sich aufhalten kann.</p><p>Nimm dein Handy heraus oder schau einfach entspannt in der Weltgeschichte herum. Die Phase sollte so lange sein, dass dein Hund mitbekommt, dass er wartet und es auch schafft.</p><p>Dehne über Tage oder Wochen die Zeit aus, die ihr so wartet auf bis zu 10 Minuten.</p><p>Gehört dein Hund zu denen, die auch ohne Ablenkung nicht warten können und sofort zu jammern anfangen, ist Möglichkeit Nummer 2 vermutlich hilfreicher:</p><ol start="2"><li><strong>Bau das Warten als Verhalten auf Signal auf:</strong></li></ol><p>Dein Hund lernt ein Verhalten, welches er immer länger und bei immer größerer Ablenkung ausführen soll. Wähle dafür ein Verhalten, in dem dein Hund in eine entspannte Körperhaltung kommt. Möglich ist beispielsweise Liegen auf der Seite oder Platz mit Kopfablage.</p><p>Trainiere das Verhalten wie jedes andere Verhalten auf Signal auch. Frag es unter steigender Ablenkung ab bis du es auch in der Hundegruppe und der Wartesituation nutzen kannst. Beim Aufbau der Dauer wird dein Hund, der in einer entspannten Haltung liegt, auch immer mehr entspannen.</p>								</div>
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									<p>Es gibt natürlich noch etliche andere Möglichkeiten, das Warten zu lernen. Grundsätzlich gilt gerade bei Hunden, die immer schnell alles sofort wollen, das sie im normalen Miteinander auch lernen sollten, dass Warten und ruhiges Liegen meist viel erfolgreicher ist. Bei der Zubereitung der Mahlzeiten, beim Anziehen der Menschen bevor es rausgeht, beim Abendessen der Menschen und wo immer sich Situationen ergeben, in denen der Hund nicht gefragt ist und Entspannung hilfreich ist.</p><p>Eine Ruhedecke mit einer kurzen Trainingsanleitung findest du übrigens bei mir im Shop: <a href="https://www.hundwerkszeug.de/die-blaue-decke.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.hundwerkszeug.de/die-blaue-decke.html</a></p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://www.mensch-hund-lernen.de/hundetalk-warten-in-der-hundeschule/">Hundetalk &#8211; Warten in der Hundeschule</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mensch-hund-lernen.de">MenschHund!-Hundeschule</a>.</p>
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		<title>So lernt dein Hund abzuwarten bis es losgeht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariane]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2025 11:45:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aufregung äußert sich oft in Quietschen, Bellen, Nerven. Alle sind genervt oder Frust kommt auf. Was du tun kannst, damit dein Hund lernt, mit seiner Aufregung umzugehen, liest du hier.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mensch-hund-lernen.de/so-lernt-dein-hund-abzuwarten/">So lernt dein Hund abzuwarten bis es losgeht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mensch-hund-lernen.de">MenschHund!-Hundeschule</a>.</p>
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									<p>Viele Welpen- und Junghundbesitzer kennen das:</p><p>Man will in Ruhe das Futter vorbereiten, aber dem Zwerg geht es nicht schnell genug.</p><p>Oder man muss sich die Schuhe anziehen, um rauszugehen und der Zwerg kann nicht abwarten.</p><p>Bellen, Herumrasen, Nölen, Quieken oder sogar Zwicken sind das Resultat der Aufregung, die den kleinen Hund erfasst hat. Voller Vorfreude, Erwartung und fehlender Impulskontrolle hat er sich nicht im Griff.</p><h3><strong>Schimpfen ist oft die erste (nicht erfolgreiche) Reaktion</strong></h3><p>Eine der ersten intuitiven Handlungen, die Hundebesitzende dann oft zeigen, ist Ärger und Schimpfen. Verständlich, denn man möchte das Verhalten rasch unterbrechen. Die Nachbarn könnten sich gestört fühlen, es geht an die eigenen Nerven und Frust steigt bei allen Beteiligten.</p><p>Also wird geschimpft. Hat man einen sehr sensiblen Hund kann es anfangs dazu führen, dass er erschrocken ist und tatsächlich aufhört zu fiepsen. Die freudige Erwartung hat sich gerade in Angst und Schreck vor dem Menschen geändert. Allerdings ändert sich die Gesamtsituation nicht und die meisten Hunde sind resilient genug, um sich wieder über das Kommende zu freuen, inklusive dazugehöriger Lautäußerungen.</p><p>Wird jetzt weiter gemeckert, geschimpft oder sogar die Schnauze zugehalten, kommt zur freudigen Erwartung jetzt noch Angst und damit steigender Stress hinzu. Das bewirkt über kurz oder lang, dass der kleine Hund noch unruhiger wird. Er weiß nicht, wofür er bestraft wird, denn in der Regel kann er Strafe nicht mit seiner Erregung verbinden. Unangenehmes wird mit zuvor gezeigtem Verhalten nur dann verknüpft, wenn es dem Bestraften bewusst ist.</p><p>Quietschen vor Erregung ist den Hunden meist nicht bewusst und daher nicht als Ursache für die Strafe erkennbar. Der Hund versteht also nicht, warum es Stress mit dem Menschen gibt, obwohl er sich doch eigentlich nur auf Kommendes freut. Aber die Erregung aufgrund der Erwartung plus die Sorge vor Ärger mit dem Menschen potenziert sich.</p>								</div>
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									<h3>Ein Teufelskreis, den der Klügere durchbrechen muss.</h3><p>Hunde müssen Impulskontrolle lernen und sie müssen in individuellen Situationen lernen, wie sie diese im Sinne des Menschen meistern können. Ist das gerade nicht zu machen, muss gemanaged werden.</p><p>Was übrigens nicht funktioniert, ist es, abzuwarten bis der Hund ruhig ist und dann als Belohnung weiterzumachen. Ruhig sein ist kein Verhalten, was der Hund in diesem Moment schafft oder versteht. Er ist ja aufgeregt und diese Aufregung muss irgendwohin. In den meisten Fällen erhält man mit dieser Methode einen Hund, der massiv bellt, dann 2 Sekunden ruhig ist, sein Leckerchen bekommt und wieder bellt.</p><p>Deshalb ist es wichtig, sich ein konkretes Verhalten auszudenken und mit dem ersten kleinen Schritt zu beginnen, dass der Hund bei dieser Erregung schaffen kann. Einen Vorschlag bekommst du jetzt:</p>								</div>
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									<h3><strong>So trainierst du deinen Hund, beim Futter zubereiten abzuwarten</strong></h3><p>Fressen ist für Hunde überlebenswichtig. Da kann die Vorfreude schonmal überschießen und in aufgeregtem Gebell resultieren. Damit der Hund lernt, in Ruhe zu warten und die Sicherheit zu bekommen, dass er auf jeden Fall sein Futter bekommt, muss bringt man ihm bei, wie man in Ruhe wartet.</p><ul><li style="list-style-type: none;"><ul><li>Leg dir einen Teil des Futters in Form von kleinen Stücken bereit.</li><li>Schon mit dem Holen des Napfes als Start der Zubereitung, legst du mehrere Leckerchen auf eine Decke, die ca. 2m vom Zubereitungsort entfernt liegt.</li><li>Holt sich dein Hund die Leckerchen, fliegen zu Beginn sofort weitere Leckerchen auf die Decke.</li><li>Bei jeder einzelnen Handlung wie Dose öffnen, Löffel holen, oder Tüte aufschneiden, fliegen Leckerchen auf die Decke. Anfangs sekündlich und unbedingt mehrere, damit dein Hund danach sucht</li><li>Nach und nach wird dein Hund von selbst zur Decke gehen bzw. schauen, ob er eines übersehen hat. Ab sofort fliegt dann ein Leckerchen auf die Decke, wenn er mindestens eine Pfote, besser noch die Nase auf der Decke hat.</li><li>Jetzt kannst du ihn auch hinschicken, bevor du ein Leckerchen hinwirfst.</li><li>Die Zeit auf der Decke wird ausgedehnt und von Mahlzeit zu Mahlzeit wird dein Hund länger gespannt warten für seine Zwischendurchleckerchen bis er es bald schafft, die gesamte Zubereitungszeit auf der Decke zu warten.</li></ul></li></ul>								</div>
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									<h3><strong>So managest du</strong></h3><p>Manchmal dauert die Zubereitung so lang und der kleine Hund ist zu aufgeregt oder andere Dinge verhindern, dass man üben kann. Dann muss gemanaged werden. Das heißt, dass die Situation so geregelt wird, dass der Hund keine Chance hat, nerven zu müssen.</p><p>Man kann mit dem Hund rausgehen, während der Partner das Futter zubereitet. Man kann dem Hund einen Schnüffelteppich oder etwas zum Knabbern geben während zubereitet wird.</p><p>Und man kann beides zusammenführen. Zum Beispiel, indem der Hund nicht dabei ist, während Futter gemacht wird. Ist das Futter fertig, darf der Hund rein und wird trainiert, auf der Decke zu bleiben. Schüssel steht also auf der Anrichte. Man nimmt immer ein Bröckchen aus der Schüssel und bringt es zur Decke, bis der Hund selbst auf der Decke bleiben kann.</p><p>Dann löst man auf und stellt den Napf zum Fressen runter. So muss der Zwerg nur kurz aushalten, wird gleichzeitig so trainiert, wie er es schaffen kann und lernt dazu.</p>								</div>
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									<h3><strong>So trainierst du deinen Hund beim Anziehen abzuwarten</strong></h3><p>Rausgehen ist oftmals ebenso aufregend, weil es das Highlight des Tages ist. Deshalb können gerade junge Hunde es kaum aushalten, wie lange wir uns anziehen müssen.</p><p>Auch hier hilft es, wenn der Hund für ein definiertes Verhalten kleinschrittig belohnt wird.</p><ul><li>Binde ihn in deiner Nähe an, so dass er nicht groß herumwuseln kann</li><li>Bei jeder deiner Bewegungen, also anfangs auch sekündlich, fliegt Futter zwischen seine Beine oder in die Schnüffelmatte vor dem Hund</li><li>Wiederhole das so oft bis dein Hund auf das nächste Leckerchen wartet statt aufs Rausgehen. Je kleinschrittiger du arbeitest, desto schneller kannst du die Zeit ausdehnen bis dein Hund die ganze Zeit warten kann</li><li>Wenn du losgehst, wirf mehrere Leckerchen vor die geöffnete Tür, damit er nicht rausstürmt.</li><li>Sobald er draußen ist, wirf wieder einige Leckerchen auf den Boden, damit er die Nase nach unten nimmt statt loszustürmen.</li><li>Selbst die ersten Schritte kannst du als Leckerchenstrecke bewältigen. Nach und nach werden die Abstände größer und dein Hund schafft es immer besser, mit seiner Erregung umzugehen</li></ul>								</div>
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									<h3><strong>So managest du</strong></h3><p>Wenn aus irgendeinem Grund Training mal nicht möglich sein sollte, dann achte darauf, dass dein Hund nicht dabei ist, wenn du dich gehfertig machst. Er kann in einem anderen Zimmer den Schnüffelteppich absuchen oder ein Öhrchen kauen. Oder du ziehst deine Sachen erst draußen an, während dein Hund schon herumschnüffeln darf.</p><h3>Vermeide Druck und Stress in Erregungssituationen, denn das steigert selbige nur.</h3><p>Es ist erfolgreicher, die Situationen so zu gestalten, dass dein Hund sich beruhigen kann und lernt, sich unter Kontrolle zu bekommen. Das funktioniert nicht mit Strafe, wie wir von uns selbst auch kennen. Wenn wir wahnsinnig aufgeregt sind, muss diese Aufregung irgendwohin. Es muss mit ihr umgegangen werden und sie kann nicht einfach unterdrückt werden. Wenn wir das verstehen, können wir auch unseren Hunden viel besser helfen und zeigen ihnen so, dass wir vertrauenswürdige, sichere Partner sind, an denen man sich orientieren kann und bei denen man Sicherheit findet.</p><p>Das ist die Grundlage einer guten und erfolgreichen Bindung zwischen Mensch und Hund. Also überwinde deinen Ärger und arbeite mit deinem Hund!</p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://www.mensch-hund-lernen.de/so-lernt-dein-hund-abzuwarten/">So lernt dein Hund abzuwarten bis es losgeht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mensch-hund-lernen.de">MenschHund!-Hundeschule</a>.</p>
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		<title>Antijagdtraining &#8211; es geht wieder los!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariane]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Mar 2023 12:39:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Antijagdtraining]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[Jagdkontrolltraining]]></category>
		<category><![CDATA[Jagdverhalten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Frühjahr kommt und damit nicht nur die Motivation, endlich wieder draußen mehr mit dem Hund zu trainieren, sondern auch die Wildspuren!<br />
Wenn es taut, der Boden feucht ist und alle grünt und sprießt, zieht es das Wild oft dicht an die Wohnbebauungen. Unsere Hunde merken das und wir dementsprechend auch.<br />
Zeit also, jetzt endlich wieder loszulegen mit dem Antijagdtraining.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mensch-hund-lernen.de/antijagdtraining-los-gehts/">Antijagdtraining &#8211; es geht wieder los!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mensch-hund-lernen.de">MenschHund!-Hundeschule</a>.</p>
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									<p>Das Frühjahr kommt und damit nicht nur die Motivation, endlich wieder draußen mehr mit dem Hund zu trainieren, sondern auch die Wildspuren!<br />Wenn es taut, der Boden feucht ist und alle grünt und sprießt, zieht es das Wild oft dicht an die Wohnbebauungen. Unsere Hunde merken das und wir dementsprechend auch.<br />Zeit also, jetzt endlich wieder loszulegen mit dem Antijagdtraining.</p><h3>Was gibt es zu trainieren?</h3><p>Jagen kann man nicht abtrainieren, denn Hunde sind Beutegreifer und jeder Hund hat die entsprechenden Gene in sich. Die aktivieren das Jagen deines Hundes meist zwischen dem fünften und fünfzehnten Lebensmonat. Dann kann eine Spur, die vorher gar nicht so interessant war, das Gehirn deines Hundesc schonmal „wegbeamen“. Pubertät und hündische Interessen lassen grüßen.</p><p>Zeit also, um einen Job zu finden, der euch beiden liegt und auf den dein Hund sich konzentrieren kann.</p><h3>Woran habt ihr beide Spaß, welches Hobby könnte gut passen?</h3><p>Dummytraining zum Beispiel, damit dein Hund lernt, sich lenken zu lassen, seine Nase einsetzen darf und trotzdem mit dir zusammenarbeitet?</p><p>Dann empfehlen wir dir das tolle Buch <a href="https://www.hundwerkszeug.de/mediathek/menschhund-verlag/dummyfieber.html" target="_blank" rel="noopener">„Dummyfieber“ von Tina Schnatz.</a> In den <a href="https://www.hundwerkszeug.de/online-angebot/onlinekurse.html" target="_blank" rel="noopener">Onlinekursen von Tina und Anne</a> findest du die Anleitungen von Beginn an.<br /><a href="https://www.hundwerkszeug.de/online-angebot/webinare/web-seminar-dummytraining.html" target="_blank" rel="noopener">Unsere Dummywebinare</a> geben dir einen Überblick.</p><p>Bevor du also darüber nachdenkst, was dein Hund nicht tun darf, findet etwas, was ihr beide gemeinsam tun könnt. So lenkst du seine Interessen in deinem Interesse.</p><h3>Management ist jetzt wichtig!</h3><p>Trotz eines tollen Hobbies gilt es, zu verhindern, dass dein Hund rausfindet, wie toll es ist, einer Spur zu folgen oder Tiere zu hetzen. Da das hoch emotional ist, ist es stark selbstbelohnend und es gibt kaum etwas, was du dagegen setzen kannst.</p><p>Eine Schleppleine ist also in einigen Gebieten Pflicht. <a href="https://www.hundwerkszeug.de/biothane/schleppleinen/schleppleine.html" target="_blank" rel="noopener">Gute Biothaneleinen</a> gibt es in beta (2,4mm Dicke) und Superflex (1,7mm Dicke und damit viel leichter). Sie liegen gut in der Hand, sind absolut reißfest, verheddern nicht und sammeln nicht den ganzen Wald ein. Such dir eine Leine aus, die du gut sehen kannst und die du gut greifen kannst. 10 Meter sollte sie mindestens haben und lieber schmaler als breiter sein.</p><p>Die Schleppleine lehrt deinen Hund, einen Radius einzuhalten. Dafür kann ein Stoppmarker gesetzt werden, der dir sagt, wann du deinem Hund sagst, wenn die Leine gleich zuende ist und er mal langsamer machen sollte. Außerdem ermöglich sie Trainingsraum, damit du auch unter Ablenkung trainieren und deinen Hund sichern kannst.</p><h3>Grundlagentraining ist die Basis</h3><p>Bevor dein Hund unter der riesigen Ablenkung von Wild gehorchen kann, muss er es erstmal lernen, auch ohne Ablenkung zu reagieren. Die Pfeife ist hierbei ein guter Signalgeber. Such dir eine aus, die du immer dabei hast und wähle einen Ton, der gleichbleibt.</p><p><a href="https://www.hundwerkszeug.de/pfeife-acme.html" target="_blank" rel="noopener">Die Acmepfeifen</a> sind perfekt dafür. Eine Pfeife als Signal für Kommen, Stoppen, Sitzen oder Hinlegen trägt weit und ist damit auch für Hunde geeignet, die weiter weg sind. Trainiert wird das Signal mit der Pfeife genauso wie deine Wort- und Sichtsignale auch.</p><p>Dein Hund sollte lernen, unterwegs darauf zu achten, wo du bist. Er muss anhalten können, auch in der Bewegung und er sollte einen guten Rückruf kennen. Im besten Fall auch einen Superrückruf, für den die Pfeife perfekt ist.</p><h3>Selbstbeherrschung ist Pflicht</h3><p>Jagverhalten ist vor allem das unüberlegte Reagieren auf Reize, wie rennende Hasen oder Rehe oder gut riechende Spuren. Hier muss dein Hund lernen, sich zurücknehmen zu können. Nachzudenken, bevor er etwas tut und ganz allgemein lernen, auf deine Signale zu reagieren.</p><p>Kennt er die Grundlagen, dann muss er jetzt lernen, diese auch unter großer Ablenkung zu zeigen. <a href="https://www.hundwerkszeug.de/catalogsearch/result/?q=reizange" target="_blank" rel="noopener">Die Reizangel</a> ist eine Möglichkeit, den Hund kontrolliert aufzuregen, um genau das zu üben. Gleichzeitig lernt dein Hund durch und mit dir auch, sich wieder entspannen zu können, wenn es sehr aufregend war.</p><p>Er muss warten können, während sich die Angel bewegt. Er muss stoppbar sein, auch wenn er gerade hinter dem Angelende hergerannt ist und er sollte lernen, aus dem Hetzen sofort umschalten zu können und ein ganz anderes Verhalten zu zeigen.</p><h3>Training unter Alltagsbedingungen</h3><p>Generell gilt, dass jeder Spaziergang auch Training bedeutet. Vor allem bei jungen Hunden. Jede kontrollierte Reaktion auf einen Reiz muss verstärkt werden. Das Stehen und Schauen statt Rennen. Das Abwenden vom Reiz. Das Sitzen können mit Ausblick auf Rehe und vieles mehr.</p><p><a href="https://www.hundwerkszeug.de/der-rasende-hase.html" target="_blank" rel="noopener">Der rasende Hase</a> bringt dich noch näher an Wildsituationen. Mit dem Hasenfell am Gummiseil kannst du kontrollierte Wildsituationen stellen und mit deinem Hund Abrufen und Stoppen üben. Je unklarer für deinen Hund ist, ob es sich um eine Übungssituation handelt oder nicht, desto besser wird er auch im Alltag reagieren.</p><h3>Die menschliche Komponente</h3><p>Der größte Trainingsfeind bist meist du selbst. Bleib ruhig, wenn ihr Wild seht. Lass deinen Hund ruhig schauen, aber stehen. Rede mit ruhiger Stimme und vermeide Aufregung. Kontrolliere dich selbst, damit du weder scharf Luft holst, dich anspannst oder die Leine straffst und so deinem Hund das Signal zum Aufregen gibst.</p><p>Je gesicherter dein Hund ist, desto weniger Sorgen musst du dir machen. Du kannst dich schulen, indem du Freunde bittest, den rasenden Hasen auf deinem Spaziergang so zu platzieren, dass du nicht weißt, wo er saust. Oder dass sie an dir vorbei einen Ball rollen lassen.</p><p>Du lernst dabei, in jeder Situation das richtige zu tun, also deinen Hund mit den richtigen Signalen anzusprechen.<br />So lernt dein Hund auf dich zu reagieren, selbst cool zu bleiben und statt allein Spaß am Jagen zu haben, lieber mit dir zusammen ein großartiges Hobby zu betreiben.</p><p>Eine Hilfe für dein Antijagdtraining bieten Pia Gröning und Ariane Ullrich in Ihrem Buch <a href="https://www.hundwerkszeug.de/mediathek/menschhund-verlag/antijagdtraining.html" target="_blank" rel="noopener">„Antijagdtraining – wie man Hunde vom Jagen abhält“</a>.</p><p>Onlinekurse rund ums Jagdverhalten findest du direkt bei Pia: <a href="https://pia-groening.de?ref=2616" target="_blank" rel="noopener" data-wplink-url-error="true">www.pia-groening.de</a></p><p>Alle nötigen Hilfsmittel für dein Training gibt es bei uns im Shop: <a href="https://www.hundwerkszeug.de/" target="_blank" rel="noopener">https://www.hundwerkszeug.de/</a></p><p>Und immer daran denken: „Arbeit MIT deinem Hund, nicht GEGEN ihn und hab immer etwas, was euch beiden Freude bereitet!“<br /><br /><em>Bild: Heinz Grundel</em></p>								</div>
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		<title>Die 5 wichtigsten Tipps für Bürohunde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariane]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2022 11:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Corona gibt es immer mehr Hunde, die nicht mehr ewig zuhause auf ihre Menschen warten müssen. Endlich haben immer mehr Chefs ein Einsehen und erlauben es, den Hund mit ins Büro zu nehmen und zum Bürohund zu machen. Doch ganz so einfach ist es oft nicht. Zwar ist nachgewiesen, dass der Stresspegel im Büro ... <a title="Die 5 wichtigsten Tipps für Bürohunde" class="read-more" href="https://www.mensch-hund-lernen.de/buerohunde/" aria-label="Mehr Informationen über Die 5 wichtigsten Tipps für Bürohunde">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Corona gibt es immer mehr Hunde, die nicht mehr ewig zuhause auf ihre Menschen warten müssen. Endlich haben immer mehr Chefs ein Einsehen und erlauben es, den Hund mit ins Büro zu nehmen und zum Bürohund zu machen.</p>
<p>Doch ganz so einfach ist es oft nicht. Zwar ist nachgewiesen, dass der Stresspegel im Büro mit einem Bürohund sinkt. Das gilt aber nur, wenn bestimmte Voraussetzungen stimmen. Die wichtigsten 5 Punkte habe ich dir hier zusammengefasst:</p>
<h3>1 Absprachen sind wichtig</h3>
<p>Stress im Büro sinkt nur dann, wenn alle Büromitarbeiter:innen mit dem Hund einverstanden sind.<br />
Hierfür kannst du natürlich einiges tun. Vereinbare klare Regeln für alle Beteiligten. Zum Beispiel, dass der Bürohund nicht frei herumläuft, wenn jemandem damit nicht ganz wohl ist. Legt Orte fest, an denen der Hund nicht hindarf, wie z.B. in die Küche oder spezielle Räume. Schafft Kompromisse, die für alle gangbar sind.</p>
<h3>2 Dein Hund braucht einen Rückzugsort.</h3>
<p>Hunde brauchen viel Schlaf. Im Büro geht es erfahrungsgemäß immer mal wieder auch turbulent zu. Schaff deinem Hund deshalb eine gemütliche Oase, in der er sich wohlfühlt und nicht gestört wird. Kindergitter können hier helfen oder Welpenausläufe, die einen Bereich vor Menschen schützen können. In diesem Rückzugsort muss neben dem Liegeplatz natürlich auch Wasser zur Verfügung stehen.</p>
<h3>3 Hochwertige Ruhepausen</h3>
<p>Plane deine Gassipausen vorher. Nutz die Zeit, um Qualitätszeit mit deinem Hund zu verbringen. Es muss nicht nur einmal um den Block sein, sondern du kannst diese Zeit gezielt für ein gemeinsames Hobby nutzen. Trainiert Übungen, die anstehen, arbeitet an Tricks oder verfolgt vorbereitete Leckerchenfährten. Biete deinem vierbeinigen Begleiter gemeinsame Zeit mit dir und habt gemeinsam Freude.</p>
<h3>4 Langeweile vorbeugen</h3>
<p>Hunde müssen viel schlafen. Aber so ein Bürotag kann trotzdem lang sein zwischen den Gassipausen. Gerade zu Beginn des Bürohundejobs ist es oft zu aufregend zum Schlafen. Kauartikel können hier helfen. Kauen und Lecken beruhigt. Biete deinem Hund Rinderohren oder andere getrocknete Köstlichkeiten an, an denen er sich abarbeiten kann, um dann schlafen zu können. Auch <a href="https://www.hundwerkszeug.de/catalogsearch/result/?q=licki+" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Leckmatten</a> mit Frischkäse oder Hundeleberwurst helfen zu entspannen, ohne sich zu langweilen.</p>
<h3>5 Rituale helfen</h3>
<p>Damit dein Hund sich im Büro wohlfühlt und entspannen kann, helfen Rituale. Wenn jeden Tag ein ähnlicher Ablauf stattfindet, kommt dein Hund nach wenigen Tagen auch gut klar, wenn du das Büro mal für einen Toilettengang verlässt. Der morgendliche gefüllte Kong lässt ihn schon auf seinen Platz flitzen und der Körper passt sich schnell an die neuen Gassi- und Ruhezeiten an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nimm dir vorher Zeit zum Planen, damit du nachher so wenig Aufwand wie nötig bei soviel Freude mit dem neuen Bürohund wie möglich hast. Auf in ein neues Leben, bei dem dein Hund dich begleiten darf!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Sommerspaß mit Hund</title>
		<link>https://www.mensch-hund-lernen.de/sommerspass-mit-hund/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariane]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jun 2022 09:59:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Kühlung]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerhitze]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserspiele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Hitze ist da und damit auch die einhergehenden Probleme. Zur Sicherheit zähle ich die wichtigsten Punkte, die du unbedingt beachten musst, nochmal auf. Ich habe aber auch ein schönes Sommer-Wasserspiel, das du mit deinem Hund spielen kannst. Hast du selbst noch Ideen? Dann her damit. 5 wichtige Punkte, damit es beim Sommerspaß bleibt Beachte ... <a title="Sommerspaß mit Hund" class="read-more" href="https://www.mensch-hund-lernen.de/sommerspass-mit-hund/" aria-label="Mehr Informationen über Sommerspaß mit Hund">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Hitze ist da und damit auch die einhergehenden Probleme. Zur Sicherheit zähle ich die wichtigsten Punkte, die du unbedingt beachten musst, nochmal auf. Ich habe aber auch ein schönes Sommer-Wasserspiel, das du mit deinem Hund spielen kannst. Hast du selbst noch Ideen? Dann her damit.</p>
<h3>5 wichtige Punkte, damit es beim Sommerspaß bleibt</h3>
<ol>
<li>Beachte unbedingt, dass das Fell deines Hundes ihn vielleicht vor Sonnenbrand schützt aber nicht vor der Wärme. Das ist ein urbaner Mythos und einfach falsch. Deshalb ist es durchaus sinnvoll, darüber nachzudenken, Fell zu kürzen oder gar zu scheren, wenn dein Hund krank oder alt ist oder ihm die Hitze wirklich sehr zu schaffen macht. In jedem Fall solltest du ihn aber mehr bürsten als bisher, um die tote, wärmende Unterwolle zu entfernen.</li>
<li>Achte darauf, dass dein Hund nicht zu lang in der Sonne liegt. Leider sind auch schon Hunde von Bekannten an einem Hitzschlag gestorben, weil sie nicht selbst merkten, wenn es zuviel wurde. Hol ihn aus der Sonne und biete ihm ein schönes schattiges Plätzchen an.</li>
<li>Wenn dein Hund taumelt, verwirrt ist und sehr heiß und offensichtlich überhitzt, dann nimm Eiswasser und kühle ihn schnell runter! Nasse Handtücher reichen nicht aus, auch wenn das immer gesagt wird. Es muss sofort sehr kalt sein, um die Körperwärme so schnell wie möglich zu reduzieren.</li>
<li>Achte auf den Untergrund, wenn ihr unterwegs seid. Egal ob Betonplatten oder Sandstrand. Beides hitzt sich sehr auf. Wenn du selbst nicht mehr barfuss darauf gehen würdest, muss du das auch deinem Hund nicht zumuten. Hundeschuhe können helfen, aber besser sucht ihr euch andere Wege.</li>
<li>Ändert euren Tagesablauf und bitte bitte!! lass deinen Hund ab 20° Außentemperatur nicht mehr im Auto. Auch nicht für 5 Minuten. Jedes Jahr sterben Hunde in Boxen oder im Auto, weil der Mensch nicht versteht, wie rasch sich stehende Luft erhitzt.</li>
</ol>
<p>Biete deinem Hund im Sommer tolle Wasserspiele und angenehme Liegeplätze statt langer Wanderungen an. Schiffe versenken ist ein tolles Spiel, dass man sehr stark variieren kann.</p>
<h3>So spielt ihr &#8222;Schiffe versenken&#8220;</h3>
<p>Befülle verschiedene größere Gefäße mit Wasser. Das können Sandmuscheln für Kinder sein, ein großer Eimer, eine Babybadewanne oder ähnliches. Jetzt suchst du dir mehrere Gefäße, die auf dem Wasser schwimmen. Plastikteller oder Plastikschüsseln eignen sich sehr gut dafür.</p>
<p><strong>Aufgabe 1:</strong> Lass deinen Hund sitzen. Leg ein Leckerchen auf das Schiffchen. Erlaub deinem Hund, sie zu nehmen. Nimmt er das Leckerchen vorsichtig oder versenkt er das Schiff?</p>
<p><strong>Aufgabe 2:</strong> Lass mehrere Schiffchen schwimmen. Wird er aufgeregter und unvorsichtiger?</p>
<p><strong>Aufgabe 3:</strong> Schmier Leberwurst, Frischkäse oder Ähnliches in das Schiffchen. Versenkt er es jetzt oder macht er Wurstwasser daraus und trinkt dann lieber?</p>
<p><strong>Aufgabe 4:</strong> Bau jetzt ein echtes Schiff aus Papier, welches du schwimmen lässt. Die Faltanleitung findest du sicher im Netz, wenn deine Kindheit schon länger vorbei ist.</p>
<p>Du kannst auch mehrere Hunde gleichzeitig spielen lassen (wenn sie kein Problem mit Ressourcenverteidigung haben) und schauen wie lange sie brauchen, um die Schiffe zu versenken. YAY! Endlich können auch mal die tollpatschigeren Vertreter unter den Hunden gewinnen!</p>
<h3>Und noch mehr Sommerfrische</h3>
<p>Gefrorener Joghurt, Hackfleisch, Quark oder Leberwurstwasser sind lecker und gut auch für den Sommer zuzubereiten. Du kannst diese Mischungen einfach in kleine leere Joghurtbecher oder auch Eiswürfelbehälter füllen und in die Tierfkühltruhe legen. Die Hunde haben Spaß damit und eine Beschäftigung. Besser natürlich im Garten oder im Park. Vielleicht beim Picknick mit Hund?</p>
<h3>Sommerspielzeug</h3>
<p>Tolles Sommerspielzeug findest du natürlich in unserem Shop: <a href="http://www.hundwerkszeug.de">www.hundwerkszeug.de</a>. Du kannst aber auch einfach ein altes Handtuch nass machen und mit deinem Hund um die Wette zergeln. Das spritzt schön und erfrischt alle Beteiligten.</p>
<p>Nasse Handtücher sind auch angenehm, um darauf zu liegen, wenn es zu heiß wird. Hier musst du nur darauf achten, sie immer mal wieder neu zu befeuchten.</p>
<p>Eine <a href="https://www.hundwerkszeug.de/sommerhitze/kuehlmatte.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kühlmatte </a>wählen auch viele Hunde als Untergrund gern aus. Im Gegensatz dazu empfehle ich eine Kühlweste eher nicht. Dein Hund kann nicht selbst entscheiden, ob es kühl genug oder vielleicht schon zu kühl ist.</p>
<p>Wenn deinem Hund Kühlmatte oder Handtuch zu unangenehm sind, dann buddelt er sich vielleicht gern ein Loch. Gibt es in deinem Garten ein Stück, in dem dein Hund sich austoben darf? Erdlöcher sind extrem angenehm!</p>
<h4>Kann dein Hund schwimmen?</h4>
<p>Hunde müssen schwimmen auch erst lernen. Meist lernen sie das durch Abschauen. Wenn dein Hund sich also (noch) nicht ins Wasser traut, dann zwing ihn auch nicht. Geh selbst in den See und lobe ihn für seinen Mut, es zu probieren. Wenn er schwimmt, achte darauf, dass er dir anfangs nicht zu nah kommt. Die Krallen können ganz schön wehtun, wenn er versucht, sich bei dir festzuhalten.</p>
<p>Ein Spielzeug als Motivationsmittel ist immer eine gute Idee. Hier ist der <a href="https://www.hundwerkszeug.de/wasserdummy.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wasserdummy</a> toll, weil du durch die Befüllung selbst entscheiden kannst, wie sehr er aus dem Wasser ragt. Wenn dein Hund ihn haben möchte, muss er hinschwimmen.</p>
<p>Ich wünsche euch einen tollen Sommer!</p>
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		<title>Wenn der Postbote zweimal klingelt&#8230;</title>
		<link>https://www.mensch-hund-lernen.de/wenn-der-postbote-zweimal-klingelt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariane]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Feb 2022 13:31:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Bellen]]></category>
		<category><![CDATA[Hundegebell]]></category>
		<category><![CDATA[Territorialverhalten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Territorialverhalten beim Hund. Wer kennt es nicht, das typische Bild des Hundes, der den Postboten verjagt? Hunde sind territorial, sie passen auf uns auf, sie verteidigen ihre Wohnung, sie verbellen eben Eindringlinge. Doch stimmt das so pauschal eigentlich wirklich? Und was kann man tun, wenn das die Nachbarn und der Postbote eben nicht akzeptiert? Territoriales ... <a title="Wenn der Postbote zweimal klingelt&#8230;" class="read-more" href="https://www.mensch-hund-lernen.de/wenn-der-postbote-zweimal-klingelt/" aria-label="Mehr Informationen über Wenn der Postbote zweimal klingelt&#8230;">Weiterlesen</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Territorialverhalten beim Hund. Wer kennt es nicht, das typische Bild des Hundes, der den Postboten verjagt? Hunde sind territorial, sie passen auf uns auf, sie verteidigen ihre Wohnung, sie verbellen eben Eindringlinge. Doch stimmt das so pauschal eigentlich wirklich? Und was kann man tun, wenn das die Nachbarn und der Postbote eben nicht akzeptiert?</p>
<h3>Territoriales Verhalten ist nicht immer Territorialverhalten</h3>
<p>Hunde sind natürlich soziale Tiere. Mit dieser Eigenschaft bringen sie mit, dass viele ihrer Verhaltensweisen darauf ausgerichtet sind, Dinge, die benötigt werden für ihr Überleben und das ihrer Gruppe zu sichern. Dazu gehört auch der Aktionsraum, in dem sie leben. Dort gibt es Freunde, Futter, Aufmerksamkeit und im besten Fall Sexualpartner:innen. Also vertreibt man Konkurrenten möglichst von diesen Ressourcen.</p>
<h3>Territorialverhalten oder nur unerwünschtes Verhalten?</h3>
<p>Ganz oft ist das Verhalten, was uns in diesem Kontext stört aber gar kein echtes Territorialverhalten. Der Hund bellt, weil es eine schöne Beschäftigung ist und er damit Erfolg hat, wenn der Postbote verschwindet. Er regt sich auf, weil fremde Menschen in der Wohnung gruselig sind. Vielleicht auch, weil das eine so wunderbar tolle Abwechslung ist, die man verbal begleiten kann. Oder es ist ein wunderbares Hobby geworden, weil man tagtäglich im Garten sonst nichts zu tun hat.</p>
<p>Schnell verknüpft sich die Erregung mit und ergibt dann ein Konglomerat an unerwünschtem Verhalten, ausgelöst durch einzelne Trigger wie das Fahrradklappern des Postboten, Kinderlachen oder eben die Haustürklingel.</p>
<p><span style="font-size: 10pt;">(Mehr theoretischen Hintergrund beleuchte ich auf der Grundlage meines Interviews zum dritten Online-Hundekongress mit Dr. Stephan Gronostay in diesem <a href="https://www.hundekongress.com/territorialverhalten-bei-hunden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blogartikel</a>.)</span></p>
<h3>Was tun bei bellenden Hunden?</h3>
<p>Je nachdem, welches Verhalten dir nicht gefällt, ist der erste Schritt, sich Gedanken darüber zu machen, was du möchtest, was dein Hund tut.</p>
<ul>
<li>Soll dein Hund zu dir kommen, wenn er das Fahrrad des Postboten hört?</li>
<li>Soll dein Hund in sein Körbchen gehen, wenn es an der Tür klingelt?</li>
<li>Soll dein Hund ruhig liegenbleiben, wenn Kinder am Zaun stehen?</li>
</ul>
<p>Was dein Hund nicht sofort verstehen und lernen kann ist, einfach nichts zu tun. <strong>Hunde können sich nicht nicht verhalten</strong>. Wenn ein bestimmter Reiz bisher ein bestimmtes Verhalten ausgelöst hat, dann kannst du nur das Verhalten verändern und dann schauen, dass möglichst viel Ruhe dazukommt. Der Grund dafür ist, dass der Reiz eine Erregung auslöst, die ein Verhalten fordert. Die kann man nicht einfach abschalten, sondern nur Schritt für Schritt bearbeiten.</p>
<h3> „Besuch von Fremden“</h3>
<p>Gerade das Verbellen von Besuch wird oft unter dem Begriff des Terrotiralverhaltens verstanden. Gneau hier gibt es viele Trainingsansätze.</p>
<p>Ein Training beginnt immer mit dem richtigen Management. Das bedeutet, dass du in einer Situation, in der du nicht trainieren kannst, alles tust, damit das unerwünschte Verhalten möglichst nicht oder reduziert gezeigt werden kann und niemand zu Schaden kommt. Ich erläutere mal, wie das aussehen kann, wenn dein Hund Besucher verbellt.</p>
<h4>Folgende Managementmaßnahmen kannst du hier starten:</h4>
<ul>
<li>Bring deinen Hund in ein anderes Zimmer und mach die Tür zu. So unterbrichst du den Sichtkontakt und ein Reiz fällt weg. Du kannst eine Handvoll Futter in das Zimmer streuen, auch wenn dein Hund das nicht sofort fressen wird. Es lenkt ihn früher ab und reduziert die Aufregung etwas.</li>
<li>Wenn dein Hund sich in seiner Box oder einem Zimmerkäfig entspannen kann, kannst du ihn auch dorthin bringen, bevor du Gäste einlässt.</li>
<li>Bei manchen Hunden reicht es, ihnen etwas zu knabbern auf ihrem Platz zu geben. Leine ihn dann aber an, damit er kontrollierbar ist.</li>
<li>Manchmal ist es auch hilfreich, wenn du deinen Hund an eine kurze Hausleine nimmst, die er den ganzen Tag in der Wohnung trägt und ihn neben oder hinter dir platzierst, wenn du den Besuch reinlässt. Du passt natürlich auf, dass dieser nicht belästigt wird, indem du deinen Hund gut festhältst.</li>
</ul>
<h3>Das Training für Hunde, die bei Besuch bellen</h3>
<p>Ziel des Trainings ist es, dass dein Hund sich auf einen Platz legt, wenn es klingelt und dortbleibt, bis du ihm erlaubst aufzustehen. Aufstehen darf er, wenn die Aufregung sich gelegt hat, dein Hund freundlich ist und netten Kontakt aufnehmen wird.</p>
<p>Mag er fremde Menschen generell nicht, bleibt er auf seinem Platz liegen und ist dort mit Absperrung oder Leine gesichert. Er sollte so dicht bei euch sein, dass er sich nicht ausgeschlossen fühlt und die Fremden als Auslöser dafür verstehen könnte. Er sollte aber auch so weit weg sein, dass er sich dort sicher und entspannt niederlassen kann.</p>
<p><strong>Lernaufgabe: Sobald du die Türklingel hörst, geh auf deinen Platz und bleib dort liegen, egal was geschieht, bis ich dir ein neues Signal gebe.</strong></p>
<h4>Die Lernschritte:</h4>
<ol>
<li>Bring deinem Hund bei, auf ein Wort oder Handzeichen auf den gewählten Platz zu gehen. Wie du das genau übst, erfährst du in deiner Hundeschule oder in einem anderen Beitrag demnächst.</li>
<li>Füge ein neues Signal für dieses Verhalten ein, nämlich einen Klingelton (einen, den du an deiner Haustürklingel einstellen kannst). Nimm dazu den Ton auf Handy auf. Spiel ihn ab und gib kurz danach das bekannte „Geh auf deinen Platz“-Signal. Wiederhole das so oft, bis dein Hund schon auf das Klingeln selbst losgeht.</li>
<li>Übe mit deinem Hund, auf dem Platz liegenzubleiben während du dich im Raum bewegst, Futter herumfliegt, Spielzeug gespielt wird, laut geredet oder gesungen wird, die Tür auf- und zugeht, du rein- und rausgehst usw.</li>
<li>Übe abwechselnd zu 3., dass dein Hund bis zu 15 Minuten dort liegenbleibt, egal was um ihn geschieht.</li>
<li>Gestalte die Übungssituationen immer mehr so, wie sie im Alltag ablaufen würde. Stell deine Türklingel um auf den neuen Ton. Bitte Nachbarn oder Freunde mehrmals in der Woche bei dir zu klingeln. Anfangs zu dir bekannten Zeitpunkten, später auch, wenn du es nicht erwartest. Hilf deinem Hund mit Wort- und Sichtsignal auf seinen Platz zu gehen und dort zu bleiben, wenn er es noch nicht sofort schafft. Anfangs wird nur geklingelt, später gehst du dann auch zur Tür, öffnest sie, redest dort und noch später lässt du Menschen ein.</li>
</ol>
<h3>Kleine Schritte sind essentiell!</h3>
<p>In kleinen Schritten lernt dein Hund so das neue Verhalten unter kontrollierten Bedingungen. Natürlich wird er einerseits immer sehr gut belohnt und immer so trainiert, dass er es schafft. Andererseits ist die Situation so gestaltet, dass er sich nicht selbst belohnen kann durch aufstehen oder ähnliches. Schafft dein Hund den Trainingsschritt nicht, bist du zu schnell vorgegangen.</p>
<p>Schreib dir auf, was wie funktioniert und was noch nicht. So kannst du genau überprüfen, wo du Trainingszwischenschritte einbauen musst, um vorwärts zu kommen.</p>
<h3>Training muss nie aufhören</h3>
<p>Am Ende hast du einen Hund, der sich auf seinen Platz begibt, wenn es klingelt und dort bleibt. Jetzt kannst du neue Trainingsziele setzen. Zum Beispiel, dass er nach kurzer Zeit zu dir kommen darf und dort ruhig bleibt. Dass er fremde Menschen ruhig begrüßt, wenn er das möchte. Und dass er tut, was du möchtest, auch wenn die Menschen aufstehen, reden oder andere Dinge tun.</p>
<p>Unerwünschtes Territorialverhalten kannst du wie fast jedes beliebige Verhalten ändern oder neu trainieren, wenn es dich stört stört. Allerdings funktioniert das nur, wenn du zum Zeitpunkt des Auslösers auch da bist.</p>
<p>Lebt dein Hund im Garten und verbellt Passanten während du unterwegs bist, wird dir kein Training helfen. Nein, auch Strafe durch die Passanten nicht. Das führt eher dazu, dass dein Hund nun auch wütend wird und sich sein Verhalten verschlimmert. Hier musst du die Gesamtsituation betrachten und verändern.</p>
<p>Noch mehr Anleitungen, tolle Tipps und Tricks erklärt übrigens Dr. Stephan Gronostay in seinem umfangreichen Webinar <a href="https://www.hundwerkszeug.de/territorialverhalten.html">„Was tun bei Territorialverhalten?“</a></p>
<p>Schau hier rein und starte dein Training noch heute!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mensch-hund-lernen.de/wenn-der-postbote-zweimal-klingelt/">Wenn der Postbote zweimal klingelt&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mensch-hund-lernen.de">MenschHund!-Hundeschule</a>.</p>
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		<item>
		<title>Was fliegende Ohren mit Bällen zu tun haben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariane]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jan 2022 13:55:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Ball]]></category>
		<category><![CDATA[Balljunkie]]></category>
		<category><![CDATA[Impulskontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Rückruf]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bälle teilen die Hundewelt. Der eine verteufelt sie, weil der Hund zum Balljunkie werden könnte und seinen Menschen vergisst. Der andere liebt sie, weil man mit ihnen den Hund „in die Bewegung“ bekommt. Da werden schon auch mal ellenlange Diskussionen geführt und es kommt zur Abkehr der bisher besten Hundefreundin. Das muss nicht sein! Bälle ... <a title="Was fliegende Ohren mit Bällen zu tun haben" class="read-more" href="https://www.mensch-hund-lernen.de/was-fliegende-ohren-mit-baellen-zu-tun-haben/" aria-label="Mehr Informationen über Was fliegende Ohren mit Bällen zu tun haben">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bälle teilen die Hundewelt. Der eine verteufelt sie, weil der Hund zum Balljunkie werden könnte und seinen Menschen vergisst. Der andere liebt sie, weil man mit ihnen den Hund „in die Bewegung“ bekommt. Da werden schon auch mal ellenlange Diskussionen geführt und es kommt zur Abkehr der bisher besten Hundefreundin.</p>
<p>Das muss nicht sein!</p>
<p>Bälle sind wie jedes Hundeprodukt richtig angewendet, ein tolles Hilfsmittel und ein wunderbares Spielzeug, wenn dein Hund sie mag!</p>
<h3>Der Balljunkie</h3>
<p>Ja, dein Hund kann zum Balljunkie werden. Vor allem Hunde, die sehr stark auf viele Reize reagieren, sich schnell aufregen und oft Stress haben. Gerade Hütehunde, wie Aussi, Border und Schäferhund sind prädestiniert dafür.</p>
<p>Ein Balljunkie ist geradezu versessen auf seinen Ball und lässt ihn nicht aus den Augen. Mit Ball im Maul sieht er nichts anderes mehr und oft wirft er ihn seinem Menschen unentwegt vor die Füße, egal wie warm es ist und auch kurz vor dem Kollaps.</p>
<p>Du kannst das verhindern, dass dein Hund zum Balljunkie wird, wenn du es vermeidest, Bälle einfach nur zu werfen und dir bringen zu lassen. Das ist stupide und lastet keinen Hund aus, egal wie sehr er hechelt. Er wird nur dumm im Kopf.</p>
<h3>Das Hilfsmittel Ball</h3>
<p>Ein Ball ist viel mehr als das! Wenn dein Hund Bälle mag, dann kannst du damit an der Kontrolle bei Erregung arbeiten und deine Bindung festigen. Als Knautschball hilft er deinem Hund, durch stressige Situationen. Und du kannst mit einem Ball die Ohren deines Hundes fliegen lassen beim Zurückrufen. Und so geht´s:</p>
<ol>
<li>
<h3>Hören bei Aufregung</h3>
</li>
</ol>
<p>Soll dein Hund auch hören, wenn er eigentlich bisher viel zu erregt dafür war? Dann trainiere mit dem Lieblingsball deines Hundes!</p>
<ul>
<li>Beginn ein schönes körpernahes Spiel mit einem Ball mit Schnur (dieser hier ist zum Beispiel toll: <a href="https://www.hundwerkszeug.de/spielen/baelle/orbeetufftugs.html">https://www.hundwerkszeug.de/spielen/baelle/orbeetufftugs.html</a>)</li>
<li>Sobald dein Hund etwas hochgefahren ist und gerade nicht am Ball festhält, nimmst du den Ball sofort an deinen Körper, bleibst gerade aufgerichtet und still stehen und gibst ihm ein Signal wie Sitz oder Platz.</li>
<li>Warte ab, bis er es befolgt. Ignoriere Hochspringen, Bellen und anderen Quatsch und halte den Ball gut am Körper bedeckt. Wiederhole das Signal maximal ein zweites Mal nach einigen Sekunden. (Sollte er auch dann nicht reagieren, brich die Übung ab und starte später noch einmal mit weniger Spielaufregung)</li>
<li>Sobald er sitzt, kommt dein Click oder Markerwort und das Spiel geht sofort weiter.</li>
<li>Reagiert dein Hund schon sofort, dann gibst du beim nächsten Mal das Signal WÄHREND du noch spielst. Verringere dann die Spielaufregung oder bleib mit dem Ball unten in Spielpose ruhig stehen. Reagiert dein Hund? Dann sofort wieder spielen als Belohnung.</li>
<li>Je schneller dein Hund auf dein Signal reagiert, desto schwieriger machst du es ihm nun. Bis er mitten im aufgeregtesten Ballspiel mit dir sofort auf dein Signal hört.</li>
</ul>
<h3>Für Profis:</h3>
<p>Willst du, dass dein Hund lernt, seinen denkenden Teil noch stärker zu aktivieren? Dann fang an, nicht nur Sitz oder Platz zu verlangen, sondern frag mal eine Rolle ab. Oder leg ein Bodentarget in die Nähe und er soll beide Füße draufstellen. Natürlich muss er die Übung vorher schon kennen.</p>
<p>Du kannst ihm helfen, wenn du nach der Gabe des Signals den Ball in die Tasche steckst, einige Sekunden wartest und ihm dann mit Sichtsignalen hilfst, das richtige Verhalten zu zeigen.</p>
<p>Je besser es klappt, desto weniger hilfst du. Bis er bald, jedes Verhalten auf Signal mitten im erregten Spiel ausführen kann.</p>
<ol start="2">
<li>
<h3>Der Stressball</h3>
</li>
</ol>
<p>Dieser Ball (<a href="https://www.hundwerkszeug.de/spielen/baelle/diamont.html">https://www.hundwerkszeug.de/spielen/baelle/diamont.html</a>) und dieser Ball (<a href="https://www.hundwerkszeug.de/spielen/baelle/tennisball.html">https://www.hundwerkszeug.de/spielen/baelle/tennisball.html</a>) sind super Kaubälle. Ersterer für aggressive Kauer, der zweite für nicht ganz so zerstörerische Zähne.</p>
<p>In schwierigen Situationen hilft es vielen Hunden, sie in der Schnauze zu tragen und den Stress „runterzukauen“ (ohne den Ball zu verschlucken natürlich!). Oftmals nutzen Hunde, die Probleme mit anderen Hunden haben, den Ball sogar als „Ausrede“, jetzt nicht mit ihrem Ernstfeind diskutieren zu können.</p>
<h4>Probier es aus!</h4>
<p>Merkst du, dass dein Hund beginnt, sich aufzuregen? Dann zeig ihm seinen Kauball. Geh etwas von ihm weg und lass ihn den Ball bei dir abholen. Halt ihn noch kurz weg und lob ihn für das Tragen. Biete ihm gleichzeitig an, mit dir etwas weiter wegzugehen.</p>
<p>Manchmal ist es hilfreich, den Ball anfangs mit festzuhalten, manchmal reicht es, ihm den Ball einfach zu geben. Teste aus, was deinem Hund hilft.</p>
<ol start="3">
<li>
<h3>Fliegende Ohren durch Bälle</h3>
</li>
</ol>
<p>Weil Bälle das Potential haben, Hunde in Aufregung zu versetzen, sind sie auch super geeignet, einen schnellen Rückruf aufzubauen. Beim Leckerlie als Belohnung entspannt der Hund eher. Erwartet er aber den Ball, sieht man fliegende Raketenohren kommen. So wie man es sich wünscht beim Rückruf.</p>
<p>Am einfachsten verknüpfst du deinen Rückruf direkt mit dem Ball und das geht so:</p>
<ul>
<li>Halte den Ball mit Schnur hinter deinem Rücken und warte ab, bis dein Hund in deiner Nähe ist und wenig abgelenkt</li>
<li>Gib jetzt sehr laut und freudig dein Rückrufsignal (Pfiff, Hiiiiiiiiiier, Zu miiiiiiiiiii!) und sofort danach beginnst du ein extrem spannendes Ballzergelspiel mit Wurf am Ende</li>
<li>Wirf zum Abschluss einige Leckerchen zum Suchen auf den Boden und steck den Ball wieder ein.</li>
<li>Wiederhole dieses Spielchen 3-5 Mal</li>
<li>Ab jetzt testest du dein neues Signal an unterschiedlichen Orten und Ablenkungen. Mach dir dafür eine Liste mit Ablenkungen für deinen Hund in aufsteigender Reihenfolge.</li>
<li>Du darfst erst dann den nächsten Ablenkungspunkt mit deinem Signal testen, wenn dein Hund auf dein Signal im vorigen Ablenkungspunkt so schnell fliegt, wie du es dir vorgestellt hast</li>
</ul>
<p>Innerhalb von 1-2 Wochen hast du ein Rückrufsignal, um das dich jeder beneidet.</p>
<h3>Hast du schon einen Balljunkie?</h3>
<p>Dann ist es wichtig, ihn erstmal wieder runterzuholen. Pack den Ball mal 2 Monate weg und biete deinem Hund verstärkt Suchspiele an. Versteck ein Spielzeug von ihm, lass ihn eine Futterspur verfolgen oder versteck dich selbst und freu dich über das Finden.</p>
<p>Nach 2 Monaten beginnst du, den Ball als Suchgegenstand einzubauen. Tausch den gefundenen Ball gegen etwas anders, was gekaut oder einfach geschluckt werden kann. Mach nur wenige Wiederholungen und schau, ob dein Hund weiter denken kann.</p>
<p>Klappt das gut, kannst du den Ball nun bewusster in speziellen Situationen zum Kauen oder als Superbelohnung einsetzen wie vorher beschrieben.</p>
<p>Viel Spaß beim Spielen und Mitdenken!</p>
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		<title>So schick bist du!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariane]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2021 12:15:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Maulkörbe lösen bei vielen HundebesitzerInnen ambivalente Gefühle aus. Sie sind verknüpft mit Aggression und gefährlichen Hunden. Ganz instinktiv ist fast jeder vorsichtiger, sobald er einen Hund mit Maulkorb trifft. Doch seit Maulkörbe zur Sicherheit im Alltag vieler Länder vorgeschrieben sind, wandelt sich das Bild. In Bus, Bahn und an vielen öffentlichen Orten ist der Maulkorb ... <a title="So schick bist du!" class="read-more" href="https://www.mensch-hund-lernen.de/so-schick-bist-du/" aria-label="Mehr Informationen über So schick bist du!">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Maulkörbe lösen bei vielen HundebesitzerInnen ambivalente Gefühle aus. Sie sind verknüpft mit Aggression und gefährlichen Hunden. Ganz instinktiv ist fast jeder vorsichtiger, sobald er einen Hund mit Maulkorb trifft.</p>
<p>Doch seit Maulkörbe zur Sicherheit im Alltag vieler Länder vorgeschrieben sind, wandelt sich das Bild. In Bus, Bahn und an vielen öffentlichen Orten ist der Maulkorb Pflicht.</p>
<p>Auch wenn der Hund keinerlei Aggression zeigt soll er mit dem Maulkorb gesichert sein. Das kann man finden wie man will. Letztendlich jedoch ist es für alle Beteiligten im Zusammenleben ein Stück Sicherheit für die auch der Hund kaum Nachteile hinnehmen muss.</p>
<h3>Der Maulkorb bringt viele Vorteile mit sich!</h3>
<ul>
<li>Er hilft, das Zusammenleben in unserer Gesellschaft zu vereinfachen, indem er Rücksicht nimmt auf Menschen, die unsicher sind in Gegenwart von Hunden.</li>
<li>Er hilft aber auch sehr, dass hundefreundliche Menschen sich nicht ohne Rückfrage auf jeden Hund stürzen, um ihn zu herzen.</li>
<li>Und er ist eine riesengroße Hilfe für Hunde, die tatsächlich beißen könnten. Denn er bietet die Sicherheit, im Training fortschreiten zu können und etwas auszuprobieren, ohne Sorge vor massiven Verletzungen haben zu müssen.</li>
</ul>
<p>Auch bei Unfällen, bei denen der Hund behandelt werden muss, werden fast immer als erste Maulkörbe zur Sicherheit des Tierarztes aufgesetzt. Ist der Hund an diesen schon gewöhnt, mindert das den Stress, den das Tier in solchen Situationen sowieso schon hat.</p>
<h3>Das muss der Maulkorb können</h3>
<p>Ein gut sitzender Maulkorb behindert den Hund kaum. Er scheuert nicht an den backen und auf dem Nasenrücken. Er bietet soviel Platz, dass der Hund die Schnauze öffnen und hecheln kann. Trinken und Leckerchen fressen muss ebenfalls möglich sein.</p>
<p>Wenn der Hund gut an den Maulkorb gewöhnt wurde, macht ihm auch das geringe Gewicht, vor allem der Plastikkörbe nichts aus und an das sich verändernde Blickfeld gewöhnen Hunde sich genauso wie BrillenträgerInnen.</p>
<h3>So passt du Maulkorb richtig an</h3>
<p>Den richtigen Maulkorb zu finden ist nicht immer einfach bei den vielen Modellen und den unterschiedlichen Kopfformen unserer Hunde. Folgende Kriterien solltest du in absteigender Reihenfolge beachten:</p>
<ol>
<li>Passform: Der Maulkorb muss ohne Abschürfungen und Druck auf der Schnauze sitzen. Dein Hund muss diese so weit öffnen können, dass er Leckerchen fressen und trinken kann. Er darf ihn sich nicht abstreifen können. Steife Maulkörbe aus Plastik und Metall passen oftmals besser als Ledermaulkörbe. Sie können individuell noch zurechtgebogen oder mit Hitze verändert werden. Bei manchen Rassen, vor allem den breitköpfigen Rassen passen Ledermaulkörbe sehr gut. Hier muss darauf geachtet werden, dass sie nicht scheuern.</li>
<li>Gewicht: Plastikmaulkörbe sind am leichtesten und deshalb bei den meisten Hunden beliebt. Zeigt dein Hund jedoch Aggressionsverhalten mit Beschädigungsabsichten, ist der Plastikmaulkorb nicht sicher genug. Dann braucht es ein stabileres Metallgestell.</li>
<li>Sicherheit: Je gefährlicher dein Hund ist, desto sicherer muss der Maulkorb sein. Metallkörbe bieten die höchste Sicherheit, weil sie nicht zerbissen werden können. Dafür sind sie jedoch etwas schwerer als Plastik- oder Ledermaulkörbe.</li>
<li>Bedienbarkeit: Der Maulkorb sollte schnell anzulegen und abzunehmen sein. Vor allem, wenn der Hund nicht grundsätzlich gefährlich ist und gut an den Maulkorb gewöhnt ist, braucht es keine dritte Sicherheitsbefestigung zwischen den Augen. Ein Klickverschluss ist hier einfacher zu nutzen als die Gürtelschnalle. Der Maulkorb sollte so konzipiert sein, dass man seitlich ein Leckerchen hindurchstecken kann, um auch mit Maulkorb gut trainieren zu können.</li>
</ol>
<h3>So fühlt sich dein Hund mit Maulkorb wohl</h3>
<p>Ob dein Hund den Maulkorb gut akzeptiert oder große Probleme hat, hängt vor allem von deiner Einstellung und deinem Training ab. Wenn du den Maulkorb akzeptierst, kannst du das auch deinem Hund vermitteln. Lehnst du ihn ab, wird auch dein Hund damit Probleme haben. Kauf dir einen Maulkorb, der dir gefällt, verschönere ihn mit Farbe oder Aufklebern, wenn es dir hilft und fang dann an, deinen Hund in kleinen Schritten daran zu gewöhnen.</p>
<p>Sieh das Maulkorbtraining als Herausforderung. Es hilft deinem Hund, wenn mal Not am Mann ist, weniger Stress zu haben, weil er den Maulkorb schon kennt. Schaffst du es, euch so zu trainieren, dass dein Hund den Maulkorb mit Stolz trägt?</p>
<p>Hier habe ich dir noch eine kleine schriftliche Anleitung erarbeitet, die dir helfen kann: <a href="https://www.hundwerkszeug.de/ratgeber/maulkorbgewoehnung">https://www.hundwerkszeug.de/ratgeber/maulkorbgewoehnung</a></p>
<p>Gute Maulkörbe findest du hier bei uns im Shop: <a href="https://www.hundwerkszeug.de/ausruestung/maulkorb.html">https://www.hundwerkszeug.de/ausruestung/maulkorb.html</a></p>
<p>Das wundervolle Foto ist von Fotografie Ina Fligge.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mensch-hund-lernen.de/so-schick-bist-du/">So schick bist du!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mensch-hund-lernen.de">MenschHund!-Hundeschule</a>.</p>
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		<item>
		<title>Die Blaue Decke</title>
		<link>https://www.mensch-hund-lernen.de/die-blaue-decke/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariane]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2020 11:06:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhedecke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.mensch-hund-lernen.de/?p=2929</guid>

					<description><![CDATA[<p>So wird eine Decke zum Ruhe- und Entspannungsort für deinen Hund Hunde verknüpfen mit Orten und Situationen vor allem auch Emotionen. Diese sind wiederum mit Erregungszuständen wie Ruhe oder Aufregung verbunden. Auf dem Hundeplatz, auf dem Spaziergang und auch wenn er unterwegs im Restaurant ist, ist deshalb die Aufregung oft groß, denn es passieren tolle ... <a title="Die Blaue Decke" class="read-more" href="https://www.mensch-hund-lernen.de/die-blaue-decke/" aria-label="Mehr Informationen über Die Blaue Decke">Weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.mensch-hund-lernen.de/die-blaue-decke/">Die Blaue Decke</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.mensch-hund-lernen.de">MenschHund!-Hundeschule</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>So wird eine Decke zum Ruhe- und Entspannungsort für deinen Hund</strong></h2>
<p>Hunde verknüpfen mit Orten und Situationen vor allem auch Emotionen. Diese sind wiederum mit Erregungszuständen wie Ruhe oder Aufregung verbunden. Auf dem Hundeplatz, auf dem Spaziergang und auch wenn er unterwegs im Restaurant ist, ist deshalb die Aufregung oft groß, denn es passieren tolle Dinge mit seiner Familie. Jetzt zu entspannen ist für den Hund nicht so einfach.</p>
<p>Die Blaue Decke kann zu einem Ort und zu einem Signal werden, dass der Hund mit Pause, Ruhe und Entspannung verbindet. Liegt sie am Boden und er wird darauf geschickt, weiß er, dass jetzt nichts weiter geschieht und er entspannen kann.</p>
<p><a href="https://www.hundwerkszeug.de/neuheiten/die-blaue-decke.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Hier kannst du Die Blaue Decke kaufen: https://www.hundwerkszeug.de/neuheiten/die-blaue-decke.html</em></a></p>
<h3><strong>Die Blaue Decke ist ein eingängiges Ruhesignal</strong></h3>
<p>Blau als Farbe ist für den Hund gut sichtbar und daher schnell als Signal erkennbar. Aufgrund ihrer Größe und des geringen Gewichtes kann die Blaue Decke gut überall mit hingenommen werden. Sie kann individuell zurechtgeschnitten, über die gemütliche Liegedecke gelegt oder einfach als Sichtsignal auf den Boden platziert werden.</p>
<h3><strong>So lernt der Hund auf der Blauen Decke zu entspannen: Das passive Training</strong></h3>
<p>Leg die Blaue Decke in jeder Situation dazu, in der dein Hund von sich aus entspannt. In sein Bettchen, in dem er nachts schläft, auf die Stelle, wo er seinen Mittagsschlaf (von sich aus!) macht, an Orte, wo ihr eine Zeit lang verweilt, dein Hund angeleint ist und wartet.</p>
<p>Nimm die Blaue Decke dazu jedes Mal mit und leg sie deutlich hin, bevor du ihn in die Pause schickst.</p>
<p>Die Verknüpfung entsteht über die Zeit. Je öfter dein Hund die Blaue Decke wahrnimmt, wenn er eine Pause macht, desto stärker wird Ruhe mit der Blauen Decke verknüpft.</p>
<p>Nach 3-4 Wochen kannst du die Blaue Decke auch in Situationen mitnehmen, in der der Hund nicht von selbst entspannt. Leg die Blaue Decke im Restaurant zu deinen Füßen, als Unterbrechung des Spaziergangs auf den Boden oder nach dem Spielen und Fressen auf sein Bettchen und schick deinen Hund in seine Pause. Er wird sie schneller annehmen und entspannen können.</p>
<h3><strong>So lernt der Hund auf der Blauen Decke zu entspannen: Das aktive Training </strong></h3>
<p>Dein Hund ist an der Leine, die Blaue Decke legst du auf den Boden. Du bleibst daneben stehen. Schau deinen Hund nicht aktiv an, sondern beobachte ihn aus dem Augenwinkel. Du kannst auf dein Handy schauen oder dich mit jemandem unterhalten.</p>
<p>Lass ein paar Leckerchen auf die Decke fallen und lobe deinen Hund mit ruhiger Stimme, sobald er mit der Nase auf der Blauen Decke sucht. Wiederhole das jedesmal, wenn die Nase des Hundes unten auf der Blauen Decke ist. <em>Lege KEIN Leckerchen hin, wenn er dich anschaut!</em> Belohnt wird die Kopfbewegung nach unten auf die Decke.</p>
<p>Wiederhole die Leckerchengabe bei Nase unten an der Blauen Decke mindestens sechs Mal. Beim siebten Mal halte das Leckerchen etwas länger fest, so dass dein Hund sich hinlegt. Gib es dann frei. Gib kein Platzsignal, falls er das schon kann. Dein Hund soll entspannt liegen und nicht auf Signale warten.</p>
<p>Achte jetzt darauf, rasch weitere Leckerchen auf die Blaue Decke zu legen, sobald die Nase am Boden ist. Dein Hund sollte möglichst nicht aufstehen müssen.</p>
<p>du kannst nun 2-4 Leckerchen nacheinander zwischen seine Beine legen, wenn die Nase unten ist, damit sein Kopf länger am Boden bleibt.</p>
<p>Steht dein Hund zwischendurch auf, warte erneut, bis die Nase am Boden ist und halte das Leckerchen auf der Blauen Decke fest, bis er sich hinlegt. Bleib ruhig, atme tief durch und übertrage so deine eigene Ruhe und Entspannung. Du kannst dich bei der Übung auch gern auf einen Stuhl setzen.</p>
<p>Liegt dein Hund und du hast weitere 4-6 Leckerchen gefüttert, dehne nun die Zeit aus zwischen den Leckerchen. Leg ein Leckerchen auf die Blaue Decke, wenn dein Hund den Kopf länger unten hat. Wenn dein Hund aufgestanden ist, warte ab, bis er sich von selbst wieder auf die Blaue Decke begibt. Entspanne die Situation so immer mehr.</p>
<p><strong>Beenden Sie die Übung, wenn dein Hund sichtlich entspannt mehrere Minuten gewartet oder geruht hat.</strong></p>
<p>Wiederhole die Übung täglich mindestens 1 Mal. Legt dein Hund sich nach einigen Wiederholungen schon rasch auf die Blaue Decke, wiederhole die Übung nun in einer neuen Situation, zum Beispiel im Garten oder auf dem Spaziergang, wenn die Erregung nicht zu hoch ist.</p>
<p>Das Futter sollte immer weniger nötig sein, damit dein Hund auf die Blaue Decke geht und dort entspannt. Du kannst dann die Blaue Decke mit einem weiteren Wortsignal, wie einer Aufforderung auf die Blaue Decke zu gehen, verbinden, um sie im Alltag so einzusetzen, wie du es benötigst.</p>
<h3><strong>Hier hilft die Blaue Decke:</strong></h3>
<ul>
<li>Zu Beginn und zum Ende des Hundetrainings ist es sinnvoll, die Blaue Decke als Entspannungsort einzubauen. Dein Hund wird dann entspannt in das Training starten können und aus dem Training kommen. Hohe Erregung in Verbindung mit dem Hundeplatz ist damit vorbei.</li>
<li>Im Restaurant dient die Blaue Decke als Aufenthaltsort und zur Entspannungsinsel für deinen Hund.</li>
<li>Während des Spaziergangs kann er mit Hilfe der Blauen Decke lernen, seine Erregung zu kontrollieren und auch draußen runterzufahren.</li>
<li>Überall dort, wo dein Hund dabei sein soll, aber entspannt bleiben soll, hilft dir und deinem Hund die Blaue Decke.</li>
</ul>
<p>Viel Spaß mit deinem entspannten Hund</p>
<p><a href="https://www.hundwerkszeug.de/neuheiten/die-blaue-decke.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Hier kannst du Die Blaue Decke kaufen: https://www.hundwerkszeug.de/neuheiten/die-blaue-decke.html</em></a></p>
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		<title>Ruhe clickern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ariane]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2020 17:39:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Clicker]]></category>
		<category><![CDATA[Impulskontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hunde ruhig markern?     Steigt bei deinem Hund auch sofort der Adrenalinspiegel, wenn er den Clicker sieht oder den Marker hört? Der Clicker/Marker ist oft für den Hund so berauschend toll, dass er ganz hibbelig und aufgeregt wird, sobald er merkt, dass jetzt geclickert wird. Das führt schnell zu großen Problemen beim Training. Der Frust steigt ... <a title="Ruhe clickern" class="read-more" href="https://www.mensch-hund-lernen.de/2877-2/" aria-label="Mehr Informationen über Ruhe clickern">Weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Hunde ruhig markern?     </strong></h2>
<p>Steigt bei deinem Hund auch sofort der Adrenalinspiegel, wenn er den Clicker sieht oder den Marker hört? Der Clicker/Marker ist oft für den Hund so berauschend toll, dass er ganz hibbelig und aufgeregt wird, sobald er merkt, dass jetzt geclickert wird. Das führt schnell zu großen Problemen beim Training. Der Frust steigt schneller an, es werden schneller Probleme gelernt, als man Tolles trainieren kann und der Hund baut Verhaltensketten, aus denen wir uns nicht mehr lösen können.</p>
<p><em>Typisches Beispiel: Du möchtest das Zurückkommen während des Spaziergangs trainieren und clickst jedesmal, wenn dein Hund unterwegs zu dir schaut, zu dir kommt oder zufällig bei dir ist. Das tut er auch immer öfter und öfter&#8230;und öfter. Und plötzlich hast du einen Hund, der während des gesamten Spaziergangs wie elektrisiert ist und darauf wartet, den Click zu hören.  Er schnüffelt nicht mehr, läuft weg, um zurückzukommen, starrt dich auffordernd an und beginnt sogar zu bellen?</em></p>
<h3><strong>Was ist passiert?</strong></h3>
<p>Du hast eine Erwartungshaltung aufgebaut, die verhindert, dass dein Hund entspannen kann. Er versucht herauszufinden, wie er dich zum Clicken bringen kann und kann sich nicht mehr auf einen normalen Spaziergang einlassen. Gerade Hunde, wie Terrier und Hütehunde die nicht nur gern fressen, sondern auch gern arbeiten, nehmen diese Herausforderung extrem gut zu unserem Leidwesen an.</p>
<h3><strong>Wie kannst du das verhindern und trotzdem die Vorteile des Clickers nutzen?</strong></h3>
<p>Der Clicker/Marker ist ein Hilfsmittel, der als Ankündiger für kommende Belohnung eine wichtige Rolle im Training spielt. Jedesmal werden aber auch Emotionen mittrainiert. Große Aufregung, Aktion und Freude. Entspannung wird dagegen in den meisten Fällen nicht verknüpft, denn es passieren ja so unglaublich viele tolle Sachen.</p>
<p>Training ist eine Kunst. Und um dieses typische Verbinden des Clickerns mit hoher Erregung zu vermeiden, halte dich an die folgenden Tipps: U</p>
<ol>
<li>
<h3><strong> Ruhig clickern</strong></h3>
</li>
</ol>
<p>Wenn dein Hund sowieso schon sehr aufgeregt ist, musst du um so ruhiger sein. Kein extra Freudequietschen von dir, wenn dein Hund einen Schritt verstanden hat. Loben ihn zusammen mit dem Click mit ruhigen Worten. Hol das Futter ruhig und eher langsam aus der Tasche. Der Click hat dir diese Zeit verschafft. Gib ihm das Futter direkt in die Schnauze oder leg es ruhig dorthin wo es für die Übung hilfreich ist. Werfen führt zu impulsivem Hinterherhüpfen und steigert eher die Aufregung. Übe in sehr kleinen Trainingsschritten, um Frust zu vermeiden, der ansonsten auch sehr schnell mitverknüpft wird.</p>
<ol start="2">
<li>
<h3><strong> Erregungsabbau</strong></h3>
</li>
</ol>
<p>Nach einer Clickersession musst du deinem Hund helfen, von der Trainingsaufregung runterzukommen. Pack deutlich sichtbar, alle Trainingsmaterialien weg und mach ein paar entspannende Übungen mit deinem Hund. Lass ihn die Restleckerchen erschnüffeln, laufe mit ihm gemeinsam im Trab und wechsele in den Schritt und dann in langsames schreiten. Beginne deinen Hund zu streichen, dann zu massieren und ruhig zu kuscheln im Liegen. Wenn dein Hund keine Probleme mit dem Runterkommen hat, ist nach der Session auch eine Pause zum Schlafen in der Box gut geeignet, um Gelerntes zu vertiefen.</p>
<ol start="3">
<li>
<h3><strong> Deutliche Anfangs- und Endesignale</strong></h3>
</li>
</ol>
<p>Bei Hunden, deren Erwartungshaltung 24 Stunden am Tag hoch ist, sind deutliche Signale wichtig, wann diese Erwartungshaltung erfolgreich sein kann und wann nicht. Überlege dir ein Signal, das die Trainingseinheit ankündigt und beendet. Der Anblick des Clickers sollte es nicht unbedingt sein, damit du diesen auch einfach zwischendurch dabeihaben kannst, um spontan üben zu können. Besser ist es, den Hund in eine Startposition zu führen (z.B. auf ein Bodentarget), ein Handsignal zu nutzen (zB. der ausgestreckte Daumen) oder/und ein Wortsignal (z.B. &#8222;Clickern&#8220;). Auch das Ende muss unbedingt deutlich sein. Das kann wieder eine Position sein (zB. auf dem Starttarget liegen), ein Handsignal (z.B. die flachen leeren Hände) oder/und ein Wortsignal (z.B. Ende, Das wars).</p>
<ol start="4">
<li>
<h3><strong> Ruhe clickern</strong></h3>
</li>
</ol>
<p>Wenn du nur schnelle Bewegungen clickerst, aktivierende Übungen trainierst oder auch zu große Trainingsschritte machst, dann wird diese Erregung mitverknüpft. Training bedeutet dann ganz schnell Aufregung, was wiederum rasch zum Bellen und Nerven führt. Von Anfang achte deshalb darauf, dass du ruhige Übungen einbaust. Das ruhige Liegen auf der Decke, das lange Halten eines Apportels oder auch das lange Berühren eines Gegenstands mit einem Körperteil (bspw. Nase am Target oder Schulter an Wand). Und du kannst die Stimmungsübertragung nutzen, indem du dich beim Training hinsetzt, dich selbst ruhig bewegst und ruhig sprichst.</p>
<p>Je länger dein Hund in einer typischen Ruheposition verharren muss, desto eher tritt dabei auch Entspannung ein, die ebenfalls mit belohnt wird.</p>
<p>Noch besser ist es, gezielt Entspannung zu clickern. Das ist möglich, indem du schrittweise alle entspannenden Zeichen, die der Hund aussendet, anclickst und das folgende Leckerchen auch in dieser Position überreichst.</p>
<p><em>Beispiel: das Liegen auf der Decke:  Setz dich auf einen Stuhl. Dein Hund ist angeleint neben dir und der späteren Ruhedecke. Clicke alles, was dein Hund in Richtung Decke und Entspannung unternimmt: Hingehen, Kopf absenken, Pfote draufstellen, Hinlegen etc. Lege das folgende Leckerchen immer so auf die Decke, dass er es von dort nehmen muss. Du kannst es sogar auf der Decke etwas festhalten, damit er ein wenig länger dort verweilt. </em></p>
<p><em>Achtung! Clicke nicht, wenn er dich anschaut, sondern nur, wenn er sich ruhig mit der Decke beschäftigt und zu dieser nach unten schaut.</em></p>
<ol start="5">
<li>
<h3><strong> Belohnung anpassen, Qualität und Art</strong></h3>
</li>
</ol>
<p>Achte darauf, dass die Belohnung deinen Hund nicht zusätzlich erregt. Ein sehr verfressener Hund muss keine Fleischwurst beim Training bekommen, Trockenfutter tut es auch. Es muss auch nicht immer Futter nach dem Click sein. Je nachdem, was dein Hund mag, ist es im Alltag sogar sinnvoller, wenn er nach dem Click etwas tun darf, was er tun möchte. Zum Beispiel am Baum schnüffeln. Allerdings sollte dein Hund dann schon gelernt haben, dass es nach dem Click nicht immer Futter gibt. Sonst erwartet er Futter und wird dann enttäuscht.</p>
<ol start="6">
<li>
<h3><strong> Entspannt Spazierengehen</strong></h3>
</li>
</ol>
<p>Zu guter Letzte: Genieße deine Spaziergänge wieder und biete das auch deinem Hund. Schlendere durch den Wald, wenn nötig mit dem Hund an der Leine, wenn er noch nicht gut kontrollierbar ist. Setz dich ab und zu mit einem guten Buch oder der Nachrichtenapp auf dem Handy hin und nimm dir die Zeit.</p>
<p>Beobachte heimlich was dein Hund tut, wenn er sich wohlfühlt. Daraus kannst du ableiten, welches Hobby er gern erlernen möchte. Nasenarbeit? Dummytraining oder doch lieber Dogdancing? Behalte deine Freude am Training durch erfolgreiche Trainingseinheiten und nutze den täglichen Spaziergang zum gemeinsamen Entspannen und Leben.</p>
<p>Ich wünsche euch eine gute Zeit</p>
<p>Ariane Ullrich</p>
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